Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der BVB Yunus Malli für ca. 13 Millionen Euro von Mainz 05 verpflichtet. Ein guter Deal? Ein Pro und Contra.

Pro & Contra BVB

13 Millionen für Malli - ein guter Deal?

Sebastian Weßling / Marian Laske
21. Januar 2016, 09:07 Uhr
Foto: firo

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Es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis der BVB Yunus Malli für ca. 13 Millionen Euro von Mainz 05 verpflichtet. Ein guter Deal? Ein Pro und Contra.

Pro (von Sebastian Weßling):
Die Zahlen sprechen für sich: Acht Treffer hat der Mainzer Yunus Malli in der laufenden Saison erzielt, damit ist er torgefährlichster Mittelfeldspieler der Bundesliga – gemeinsam mit einem gewissen Marco Reus. Der 23-Jährige würde das Dortmunder Mittelfeld qualitativ deutlich aufwerten; er wäre zumindest eine erstklassige Alternative, wenn Reus, Kagawa oder Mkhitaryan mal verletzt sind oder eine Pause brauchen. Natürlich sind 13 Millionen Euro nicht wenig Geld. Aber das sind nun einmal die Zahlen, die der Markt vorgibt – gerade im Winter, wenn manche Vereine einen deutlichen Handlungsdruck spüren. Auf den Sommer zu warten, kann sich der BVB freilich kaum leisten: Die Konkurrenz um Malli dürfte kaum kleiner werden – und der BVB braucht nach zwei Abgängen schon jetzt dringend neues Personal.

Contra (von Marian Laske):
Natürlich hat Yunus Malli eine Riesen-Qualität. Der 23-Jährige ist ein erstklassiger Mittelfeldspieler. Gegen die geballte Offensivpower des BVB mit Reus, Kagawa, Mkhitaryan und Aubameyang wird er sich aber trotzdem nicht durchsetzen. Und auf der Bank den Platz für die großen Talente aus der schwarzgelben Jugend versperren. Nach vielen Jahren drängen mit Christian Pulisic und Felix Passlack wieder zwei Juwelen zu den Profis, die zwar beide erst 17 Jahre alt sind und noch viel Erfahrung sammeln müssen, genau dies aber nur können, wenn keine Millionen-Transfers auf der Ersatzbank hocken. Borussia Dortmund sollte seinem schon jetzt sehr starken Kader vertrauen, mit Pulisic und Passlack in die Zukunft investieren und sich einen unzufriedenen Malli sparen. Die Vergangenheit zeigt: Auch mit Talenten kann man Meister werden.

Autor: Sebastian Weßling / Marian Laske

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