Vom Kapitän zur Nummer drei. Gerade einmal zweieinhalb Wochen ist die Vorbereitung alt.

VfL Bochum

Luthe auf dem Abstellgleis angekommen

20. Januar 2016, 15:20 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Vom Kapitän zur Nummer drei. Gerade einmal zweieinhalb Wochen ist die Vorbereitung alt.

Doch schon jetzt ist klar, dass Andreas Luthe beim VfL nur dann noch einmal eine Rolle spielen könnte, wenn Stammkeeper Manuel Riemann und sein neuer Vertreter Felix Dornebusch in der Rückrunde etwas passiert. Vom Kapitän zur Nummer drei zwischen den Pfosten - ein Absturz durch eigenes Verschulden. Wenn ein gestandener Keeper nicht damit umgehen kann, dass ihn der Trainer einmal aus dem Tor nimmt, dann beweist er zweierlei.

Zunächst ein übertriebenes Ego, und dazu eine Respektlosigkeit gegenüber seinem Torhüterkollegen. Ehrgeiz sollte unbedingt zum Profifußball gehören. Allerdings sollte man sich tunlichst überlegen, wie man diese positive Eigenschaft in die richtigen Kanäle lenkt. Andreas Luthe kann es offensichtlich nicht. Seine verbalen Attacken in 2014 gegen den Aufsichtsrats-Boss und 2015 gegen Trainer Verbeek haben ihn ins Abseits dribbeln lassen. Auch wenn er fröhlich durch die Gegend läuft, innerlich wird er längst bemerkt haben, dass er einen schweren Fehler gemacht hat.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren