Nur haarscharf hat Landesligist SpVgg Sterkrade-Nord das Ausscheiden in der Vorrunde der Hallenstadtmeisterschaft Oberhausen abwenden können.

Halle Oberhausen

Sterkrade-Nord wendet Blamage ab

Hendrik Niebuhr
17. Januar 2016, 18:12 Uhr

Foto: Fabian Strauch

Nur haarscharf hat Landesligist SpVgg Sterkrade-Nord das Ausscheiden in der Vorrunde der Hallenstadtmeisterschaft Oberhausen abwenden können.

Denn im entscheidenden Spiel der Gruppe 7 gegen Arminia Lirich, deren drei Gruppenspiele allesamt mit 1:1 endeten, musste die Spielvereinigung bis zur letzten Sekunde um das Weiterkommen zittern. Zwar gewann der Landesligist, der von Co-Trainer Oliver Hetkamp betreut wurde, die erste Partie gegen TB Oberhausen deutlich mit 5:1, doch nach der 1:2-Pleite gegen das Überraschungsteam Glückauf Sterkrade musste gegen Lirich mindestens ein Zähler her. Die Spielvereinigung zeigte sich jedoch nervös und konnte selbst eine numerische Überzahl in den letzten zwei Minuten nicht zur Entscheidung nutzen. Stattdessen hatte die Arminia aus kürzester Distanz die Chance zum Sieg, konnte diese allerdings nicht nutzen. "Da ist noch jede Menge Luft nach oben", hofft Hetkamp auf eine Steigerung am kommenden Wochenende.

Wesentlich euphorischer war die Stimmung dagegen bei Gruppensieger Glückauf. Der abstiegsbedrohte A-Ligist setzte sich hochverdient mit sieben Punkten durch und sorgte somit für das erste Ausrufezeichen unter Neu-Trainer Marco Allekotte. "Das war absolut nicht unsere Zielsetzung. Wir wollten eigentlich nur ohne Verletzte aus dem Turnier herauskommen", konnte Allekotte das Gesehene kaum fassen und fügte an: "Nach dem Sieg gegen Sterkrade-Nord haben wir gemerkt, dass wir weiterkommen können. Ich bin stolz auf die Truppe."

SF Königshardts Trainer Lars Mühlbauer hatte vor dem Turnier die Gruppe 6, in der seine Mannschaft auf Landesligist Arminia Klosterhardt, Bezirksligist FC Sterkrade 72 und A-Ligist SC 1920 Oberhausen traf, als stärkste der Vorrunde bezeichnet - und er sollte recht behalten. Zwar setzten sich letzten Endes die beiden Favoriten Königshardt und Klosterhardt durch, doch besonders der SC Oberhausen präsentierte sich ebenfalls ganz stark. Nach einem 3:0-Erfolg über Sterkrade verpasste der SCO den nächsten Sieg gegen die Arminia ganz knapp und musste sich mit einem 3:3 begnügen. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Königshardt hätte ein Remis gereicht, doch die Sportfreunde, die nur ein Gegentor kassierten, zeigten sich zu abgezockt und gewannen mit 2:0. "Das war ein hartes Stück Arbeit. Durch die Gruppe als Erster zu kommen, ist verdammt stark. Kompliment an die Mannschaft, jetzt freuen wir uns auf die nächste Woche", fiel das Fazit von Mühlbauer rundum positiv ist.

Einen ganz souveränen Gruppensieg feierte die SG Kaprys Oberhausen in der Gruppe 5. Angesichts von drei Siegen aus drei Spielen gab es am verdienten Weiterkommen der Mannschaft von Geronimo Köllner gar nichts zu deuteln. "Ich glaube, wir haben das sehr souverän gemacht", befand auch Köllner, der als B-Ligist nun ganz locker in die Endrunde am kommenden Wochenende geht. Enger ging es dagegen um das zweite Ticket für die Finalrunde zu. Letztlich qualifizierte sich U.D. Espanyol dank einem mehr geschossenen Tor als SF 06 Sterkrade mit drei Punkten als Tabellenzweiter.

Ähnlich stark zeigte sich A-Ligist Adler Oberhausen, der sich in Gruppe 8 mühelos den Gruppensieg sicherte. 12:2-Tore standen schließlich nach den drei Siegen zu Buche - ein starker Wert. "Wir hatten uns vorgenommen, Gruppenerster zu werden. Jetzt haben wir die Hauptrunde erreicht, also ist alles gut", zog Trainer Marko Schmidt ein nüchternes, aber hochzufriedenes Fazit. Gemeinsam mit den Adlern qualifizierte sich die SG Oberhausen 92 für die nächste Runde.

Autor: Hendrik Niebuhr

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