Er war die Überraschung der letzten Rückrundenspiele. Dennis Grote hatte den Sprung in die Stammformation nicht nur geschafft, sondern endlich eindrucksvoll unterstrichen, dass aus dem Talent auch ein gestandener Bundesligaprofi werden kann. Auch wenn diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist: Mittlerweile ist der Youngster, der in der kommenden Woche seinen 21. Geburtstag feiert, beim VfL eine feste Größe.

Bochum: Im Pokal ist für Grote "Luft nach oben"

"Uns erwartet die Hölle"

gp
04. August 2007, 09:06 Uhr

Er war die Überraschung der letzten Rückrundenspiele. Dennis Grote hatte den Sprung in die Stammformation nicht nur geschafft, sondern endlich eindrucksvoll unterstrichen, dass aus dem Talent auch ein gestandener Bundesligaprofi werden kann. Auch wenn diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist: Mittlerweile ist der Youngster, der in der kommenden Woche seinen 21. Geburtstag feiert, beim VfL eine feste Größe.

Grote: "Ich fühle mich gut, kann mit meiner Vorbereitung sehr zufrieden sein. Jetzt hoffe ich nur, dass ich am Sonntag dabei bin." Denn Dennis Grote weiß auch, das trotz des Weggangs von Filip Trojan die Konkurrenz auch auf der linken Seite sehr groß ist. Grote: "Die gesamte Qualität hat sich verbessert. Für jeden ist der Druck damit größer geworden."
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/000/387-391_preview.jpeg Dennis Grote (Foto: firo).[/imgbox]
Doch mittlerweile ist der U-20-Nationalspieler so gereift, dass ihn nichts mehr so leicht aus der Bahn wirft: "Vielleicht ist es auch ganz gut, dass ich etwas gelassener an alles herangehe."
So zum Beispiel, als ihm ausgerechnet in Ivo Ilicevic ein neuer Konkurrent im Kampf um die linke Offensivposition quasi über Nacht in den Weg gestellt wurde. Grote: "Ich verstehe mich mit ihm super, da habe ich überhaupt kein Problem." Um so weniger, da sich zumindest für das Spiel in Dresden die Frage, Grote oder Ilicevic, überhaupt nicht stellt. Grote: "Gegen Mönchengladbach haben wir beide gespielt. Und das doch gar nicht so schlecht." Und so hofft er, dass sie beide auch am Sonntag erste Wahl sind: "Wahrscheinlich haben wir mit Dresden das schwerste Los aus dem Topf gezogen. Aber im Hinblick auf Bremen kann so ein Härtetest nur gut sein."

Der Linksfuß, der bisher weder als Fußballer noch als Tourist in Dresden war, ahnt, was seinem Team dort blüht: "Das wird die Hölle. Die wissen ganz genau: In einem Spiel ist alles möglich." Bisher waren Dennis Grotes Pokalauftritte von unterschiedlichem Erfolg gekrönt. Grote, der als Knirps schon mal das Trikot des 1.FC Kaiserslautern trug: "Mit den Amateuren habe ich gegen Aue verloren. Mit den Profis gegen Karlsruhe gewonnen. Da ist noch etwas Luft nach oben." "Luft" hat sich Dennis Grote nun auch privat verschafft. Er wohnt nicht mehr im Wattenscheider Jugendinternat, sondern hat ein schmuckes Appartement im Ortsteil Stiepel bezogen.

Autor: gp

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