Da setzten die Zweitliga-Basketballer der ETB Wohnbau Baskets doch mal ein kräftiges Zeichen.

ETB Wohnbau Baskets

Neues Selbstvertrauen für den "Road Trip"

15. Januar 2016, 09:07 Uhr
Foto: Michael Gohl

Foto: Michael Gohl

Da setzten die Zweitliga-Basketballer der ETB Wohnbau Baskets doch mal ein kräftiges Zeichen.

Im ersten Heimspiel des neuen Kalenderjahres wurden die Hamburg Towers mit einem 72:59 nach Hause geschickt. Keine Selbstverständlichkeit, gehören die Hanseaten doch zu den sicheren Playoff-Teams der Pro A. Da neben Top-Scorer Tré Bowman (21 Punkte) vor allem die Defensive der Hausherren vor 1048 Zuschauern im Sportpark „Am Hallo“ glänzen konnte, wurden zwei wichtige Pluspunkte eingefahren, um den Abstand zu Platz acht nicht zu groß werden zu lassen. „Wir wollten die Rebounds kontrollieren und dies haben wir durch eine physisch starke Vorstellung auch gut umgesetzt“, lobte Trainer Igor Krizanovic sein Team nach dem siebten Saisonsieg.

Der insbesondere auch deshalb enorm wichtig war, weil die ETB Baskets nun erstmal für längere Zeit nicht mehr auf heimischem Parkett antreten können. Durch die Finalrunden der Essener Hallenfußballstadtmeisterschaft steht die Halle in Stoppenberg für einige Wochenenden nicht zur Verfügung, drei Auswärtsspiele in Folge beim Dritten in Kirchheim (Samstag, 19.30 Uhr), beim Spitzenreiter Science City Jena sowie beim Zwölften Baunach Young Pikes müssen nun absolviert werden. Geschäftsführer Patrick Seidel blickt aber optimistisch nach vorne: "Der Trend der letzten Auswärtsspiele zeigt positive Zeichen. Wir standen zuletzt in der Defensive sehr kompakt und stabil. Zudem ist unser Trainer auch bekannt dafür, dass er immer mal einige taktische Überraschungen raushauen kann."

Solche Wechsel bergen vielleicht auch mal Unruhen
ETB verzichtet auf Nachverpflichtungen

Dass in der laufenden Spielzeit des Öfteren die Offensive der Knackpunkt im Spiel des ETB war, will Seidel auch gar nicht bestreiten. Nachverpflichtungen, wie sie zuletzt beispielsweise der Mitkonkurrent aus Nürnberg oder auch der übernächste Gegner aus Jena tätigte, schließt er aber kategorisch aus: "Wir werden nichts mehr machen und setzen auf unsere eingespielte Mannschaft. Jena hat zum Beispiel kürzlich seinen Point Guard gewechselt, gerade auf dieser Position müssen sich die Spieler dann auch erstmal wieder neu einfinden. Und solche Wechsel bergen vielleicht auch mal Unruhen."

Unruhen, die man bei den Essenern vor und während des Auswärts-Dreierpacks sicher nicht gebrauchen kann. Denn auf fremden Parkett lief es für das Krizanovic-Team bisher nicht wirklich erfreulich. Lediglich zwei Siege beim Tabellenletzten Rhöndorf und beim Drittletzten in Paderborn stehen bislang auf der Habenseite. Die Erinnerungen an den ersten der drei nächsten Kontrahenten sind aber positiv. Im Hinspiel gegen Kirchheim sicherten sich die Schwarz-Weißen mit der Schlusssekunde einen wichtigen Heimsieg. Wiederholung erwünscht.

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