Der ehemalige kolumbianische Nationaltorwart Faryd Mondragón wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ein Krankenhaus eingewiesen. Vermutet wird ein Selbstmordversuch.

Faryd Mondragón

Angeblicher Suizidversuch des Ex-Kölners

Martin Herms
13. Januar 2016, 17:17 Uhr
Foto: firo

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Der ehemalige kolumbianische Nationaltorwart Faryd Mondragón wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in ein Krankenhaus eingewiesen. Vermutet wird ein Selbstmordversuch.

Nach übereinstimmenden kolumbianischen Medienberichten wurde Mondragón, der zwischen 2007 und 2010 106 Bundesliga-Spiele für den 1.FC Köln absolvierte, aufgrund einer Stoffwechselstörung in ein Krankenhaus seiner Heimat Cali eingeliefert. Gerüchten zufolge sei eine erhöhte Zufuhr von Antidepressiva die Ursache für seine kritische Lage. Das Hospital hat inzwischen eine Pressemitteilung verfasst: "Der Zustand des Patienten ist stabil, er wird jedoch für unbestimmte Zeit unter medizinischer Beobachtung bleiben."

Im Raum steht ein vermeintlicher Selbstmordversuch des 44-Jährigen, der seine Karriere im Sommer 2014 beendete. Mondragón selbst befeuerte die Gerüchte durch besorgniserregende Einträge via Instagram. In einem Eintrag, der mittlerweile gelöscht wurde, schrieb der Kolumbianer: "Nur ich alleine kann über mein Leben richten. Ich habe es satt, dass ich von anderen verurteilt werde, ohne eine Möglichkeit zu haben, mich zu rechtfertigen." Eine Bestätigung aus dem Umfeld des Ex-Profis steht noch aus.

Mondragón schrieb am 24. Juni 2014 Fußballgeschichte, als er im WM-Spiel gegen Japan eingewechselt wurde und seitdem mit 43 Jahren und drei Tagen der älteste Spieler ist, der je bei einer WM-Endrunde zum Einsatz kam.

Autor: Martin Herms

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