Bezirksligist SV Langschede ist in aller Munde. Der Grund: Der verrückte Jubeltanz von Michael Strothmann und Hassan Boulakhrif nach dem Sieg bei der Fröndenberger Stadtmeisterschaft.

SV Langschede

"Jubeltänzer" sind überrascht vom Riesenerfolg

Hendrik Niebuhr
12. Januar 2016, 16:25 Uhr

Bezirksligist SV Langschede ist in aller Munde. Der Grund: Der verrückte Jubeltanz von Michael Strothmann und Hassan Boulakhrif nach dem Sieg bei der Fröndenberger Stadtmeisterschaft.

Es sah wahrlich artistisch aus, was die beiden Akteure nach dem 3:2-Sieg im Finale über den SV Frömern fabrizierten. Ineinander verknotet hüpften die beiden Spieler von dem einen Beinpaar auf das andere - und lösten dadurch plötzlich einen riesigen Hype im Internet aus. Fast 300.000-mal wurde der Videoclip inzwischen abgerufen und spätestens nachdem Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs das Video auf der eigenen Facebook-Seite postete genießt der SV Langschede deutschlandweite Bekanntheit.

Selbst erfunden haben die beiden Künstler diese Art des Jubelns allerdings nicht: "Wir haben das irgendwo im Internet gesehen und haben es dann im Training ausprobiert", erläutert [person=26185]Boulakhrif[/person]. Die Umsetzung gestaltete sich jedoch zunächst als schwierig: "Die ersten Male ging es völlig in die Hose. Irgendwann hat man dann aber die nötige Routine", erklärt Boulakhrif, der im Video mit der Rückennummer 2 zu sehen ist, ganz gelassen. Doch auch er muss zugeben, dass diese Art des Jubelns "schon in die Beine geht". Zudem sei es ratsam, dass die Tanzenden eine ähnliche Statur aufweisen.

Der plötzliche Erfolg des Videos kam dann jedoch auch für Boulakhrif und Strothmann selbst völlig unerwartet: "Um Gottes Willen, damit hätten wir niemals mit gerechnet. Das ist aber ja auch mal eine witzige Abwechslung und ganz schön für den Verein, so viel Aufmerksamkeit zu kriegen", meint Boulakhrif. Und Strothmann ergänzt: "Unser Präsident hat mich angerufen und sich für die Super-Werbeaktion bedankt."

Ähnlich sieht das nämlich auch der Trainer des SVL, Holger Stemmann, der sich in erster Linie keine Sorge um die Bänder seiner Spieler macht, sondern über den Jubel lachen kann: "Es ist ganz witzig und als Stadtmeisterschaft darf man auch mal so feiern. Bei den beiden sieht es ja auch gekonnt aus. Wenn sie jetzt jedes Tor so feiern, dann würde ich da eventuell mal irgendwann einen Riegel vorschieben", muss der Coach dann aber doch noch zugeben.

Doch bei dem Jubel von der Stadtmeisterschaft wollen es die beiden Artisten eigentlich nicht belassen: "Wir haben noch die ein oder andere weitere Sache entdeckt, die wir mal ausprobieren wollen", kündigt Boulakhrif lachend an. Worum es geht, wollte jedoch keiner verraten: "Das ist nicht so leicht zu erklären und soll noch geheim bleiben. Es wird aber gut", verspricht Strothmann. Wir dürfen gespannt sein...

Autor: Hendrik Niebuhr

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren