Das Duell der Traditionsvereine Rot-Weiß Oberhausen und Westfalia Herne endete für die Gäste vom Schloss Strünkede mit einem Desaster.

Herne

"Knappi" kündigt nach 2:13-Debakel Konsequenzen an

Martin Herms
10. Januar 2016, 17:04 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Das Duell der Traditionsvereine Rot-Weiß Oberhausen und Westfalia Herne endete für die Gäste vom Schloss Strünkede mit einem Desaster.

Nach einer vor allem in der Defensive katastrophalen Leistung ging der Westfalenligist mit 2:13 (2:6) bei den Kleeblättern baden. Herne zeigte von der ersten Minute an so gut wie keine Gegenwehr und wurde vom Regionalligisten, der das erste Testspiel des neuen Jahres bestritt, regelrecht überrollt.

Spielertrainer Christian Knappmann, der dieses Mal nicht aktiv auf dem Rasen mitwirkte, war nach der Blamage in Oberhausen tief getroffen. "Ich bin sprachlos und muss aufpassen, dass ich mich nicht im Ton vergreife", sagte der 34-jährige Angreifer nach dem Schlusspfiff. Nach kurzer Atempause ließ "Knappi" seinem Frust aber freien Lauf. "Was die Mannschaft hier geleistet hat, war einfach unfassbar. Diese Partie wird für einige Spieler definitiv Konsequenzen haben. Für den einen oder anderen reicht es einfach nicht. Auch wenn wir auf einen starken Regionalligisten getroffen sind, dürfen wir nicht 13 Gegentore kassieren. So geht es nicht weiter."

Autor: Martin Herms

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