Ab Donnerstag, 7. Januar, feiert Duisburg für drei Tage eine riesige Party. Zum 30. Mal findet in diesem Jahr die Hallenstadtmeisterschaft statt und wie es sich zu einem runden Geburtstag gehört, wird da richtig auf den Putz gehauen.

Halle Duisburg

Alle jagen den Hallenkönig 2015

07. Januar 2016, 15:53 Uhr
Foto: Ketzer

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Ab Donnerstag, 7. Januar, feiert Duisburg für drei Tage eine riesige Party. Zum 30. Mal findet in diesem Jahr die Hallenstadtmeisterschaft statt und wie es sich zu einem runden Geburtstag gehört, wird da richtig auf den Putz gehauen.

Oder aber auch aufs Parkett, wenn ab 17.30 Uhr in der Halle an der Krefelder Straße in Rheinhausen wieder der Ball rollt. Als Titelverteidiger geht der VfB Homberg an den Start. 7:5 gewannen die Linksrheinischen vor einem Jahr gegen Genc Osman. Erst im Neunmeterschießen konnte der Sieger ermittelt werden.

Und der ist in diesem Jahr bereits im Training. Zu Beginn der Indoor-Saison entschied die Mannschaft von Stefan Janßen den „Hallenkönig 2015“ für sich und darf sich jetzt für ein Jahr beste Hallenmannschaft des Reviers nennen. Das sollte dem Landesligisten doch Rückenwind für die eigene Stadtmeisterschaft geben, der in seiner Gruppe klassenhöchste Mannschaft ist. Wobei der VfB-Coach meint, dass dieser Titel seiner Mannschaft keinerlei Vorteil verschafft. „Die anderen werden jetzt nicht ehrfürchtig vor uns sein.“

Zumal die Qualifikation für die Zwischenrunde kein Selbstläufer werden dürfte. Mit den beiden Bezirksligisten Rheinland Hamborn und TuRa 88 ist die Konkurrenz nicht zu unterschätzen. Und Janßen weiß natürlich auch: „Jede Mannschaft hat vier, fünf gute Hallenspieler. Und das macht ja auch den Reiz aus. Zwölf Minuten Spielzeit sind schnell vorbei, da wird es sicherlich wieder Überraschungen geben.“

Janßen setzt vor allem darauf, dass seine Mannschaft „sauberen, technischen Fußball“ spielt. „Für mich ist es wichtig, dass nicht gegrätscht wird und dass nach Fußballregeln gespielt wird.“ Wenn seine Mannschaft dann auch noch das Bestmögliche für sich rausholt, ist der Homberger Trainer zufrieden. Ob mit, oder ohne Titel. Wobei er auch sagt: „Es geht um einen Titel und der bringt Anerkennung. Ich hätte also auch nichts dagegen, wenn wir wieder als Sieger aus dem Turnier gehen.“ Das wäre dann der zehnte Titel für den VfB.

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