Für den A-Ligisten Adler Feldmark ist die Vorbereitung nicht optimal gelaufen. „Wir konnten nicht regelmäßig trainieren, viele Spieler haben dementsprechend noch Rückstand. Dadurch hat meine Mannschaft noch konditionelle Schwächen und wir sind nicht so eingespielt“, beschreibt Neu-Trainer Karl-Heinz Völkel die holprige Vorbereitung.

Kreisliga A2 Gelsenkirchen: Adler Feldmark - Aufbruchstimmung trotz holpriger Vorbereitung

„Vielleicht können wir für die eine oder andere Überraschung sorgen“

stebla
03. August 2007, 11:14 Uhr

Für den A-Ligisten Adler Feldmark ist die Vorbereitung nicht optimal gelaufen. „Wir konnten nicht regelmäßig trainieren, viele Spieler haben dementsprechend noch Rückstand. Dadurch hat meine Mannschaft noch konditionelle Schwächen und wir sind nicht so eingespielt“, beschreibt Neu-Trainer Karl-Heinz Völkel die holprige Vorbereitung.

Trotzdem möchte man beim Tabellensechsten der vergangenen Saison nicht schwarz malen. Für die kommende Spielzeit ist Völkel recht zuversichtlich, im oberen Mittelfeld mitmischen zu können: „Ich möchte mit der Mannschaft besser abschneiden als letztes Jahr. Wir haben eine gute Truppe zusammen und viel Potenzial, vielleicht können wir für die eine oder andere Überraschung sorgen. Die Kameradschaft passt und die Stimmung ist klasse.“
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/003/787-3830_preview.jpeg Das neue Duo an der Seitenlinie bei Adler Feldmark: Trainer Karl-Heinz Völkel und Co-Trainer Carsten Stemmermann (RS-Foto: stebla)[/imgbox]
Es herrscht Aufbruchstimmung beim A-Ligisten. Mit dem Trainerwechsel von Frank Conradi zu Karl-Heinz Völkel haben die Verantwortlichen auch zahlreiche neue Kicker verpflichtet. Frank Spräner und Dennis Hebestreit (beide SV Seppenrade) begleiten den neuen Coach nach Gelsenkirchen. Spräner, der mit dem zweiten Vorsitzenden Markus Guski zusammenarbeitet, war auch derjenige, der den Kontakt zwischen dem neuen Coach und dem Verein herstellte.

Zu den Adler stoßen mit Necdet Kaypak, Halit Vural und Mathias Kurre (alle Eintracht Gelsenkirchen), sowie Christoph Rack (SuS Stadtlohn) und Timo Gutzeit (DJK TuS Rotthausen) fünf weitere Kicker. Und auch für den zum Eintracht Gelsenkirchen abgewanderten Torhüter Marcus Heeper wurde mit Christian Koners Ersatz gefunden. Dafür haben auch viele Spieler den Verein verlassen: Jonas Imberg (RWW Bismarck), Cihan Tuncay (Teutonia Schalke), Andreas Haack und Robert Bremer (beide Eintacht Gelsenkirchen), sowie Marcel Just, Ömer Altinok und Erdal Özydemir (alle Ziel unbekannt).

„Wir hatten eine hohe Fluktuation, meine Aufgabe ist die neue Mannschaft zusammen zu schweißen. Wir finden aber immer besser zueinander, die Truppe macht Vorschritte“, erklärt der Coach, der dieses Jahr von Co-Trainer Carsten Stemmermann an der Seitenlinie unterstützt wird. „Die Truppe ist komplett, wir sind nur noch auf der Suche nach einem Torwart“, sagt Stemmermann.

Bei den Feldstadtmeisterschaften machte der A-Ligist eine gute Figur und holte gegen Bezirksligist Hessler 06 einen 1:0-Sieg, Schluss war im Viertelfinale gegen die Verbandsligatruppe von SSV Buer. Karl-Heinz Völkel freut sich über den Vergleich mit den überkreislichen Teams: „Es ist schön, wenn man gegen höherklassige Mannschaften spielt. Dazu hat man nur Gelegenheit bei der Stadtmeisterschaft oder höchstens im Kreispokal.“

Aufstiegsambitionen hat Völkel diese Runde nicht: „Ganz oben mitspielen werden wir wohl nicht. Die Meisterschaft wird unter Westfalia Gelsenkirchen, Teutonia Schalke, ETuS Bismarck und Spfr. 07/12 Gelsenkirchen ausgemacht.“ Auf die Sportfreunde trifft Adler Feldmark bereits beim Meisterschaftsauftakt am 12. August. Vielleicht kann da die Völkel-Truppe schon für die erste Überraschung sorgen.

Autor: stebla

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