Beim SSV Mühlhausen will man sich nach der Hinrunde auf keinen Fall den Vorwurf machen müssen, nicht fit genug in die Saison gegangen zu sein. Im Gegenteil plant der neue Trainer Dirk Eitzert, mit überlegener Physis auch gegen Ende eines Spiels noch einmal einen Gang höherschalten zu können und so zu Erfolgen zu kommen. „Fitness kann man sich erarbeiten“, erläutert der Ex-Profi.

SSV Mühlhausen: 27 Trainingseinheiten in 21 Tagen

„Fitness kann man sich erarbeiten“

kub
03. August 2007, 08:57 Uhr

Beim SSV Mühlhausen will man sich nach der Hinrunde auf keinen Fall den Vorwurf machen müssen, nicht fit genug in die Saison gegangen zu sein. Im Gegenteil plant der neue Trainer Dirk Eitzert, mit überlegener Physis auch gegen Ende eines Spiels noch einmal einen Gang höherschalten zu können und so zu Erfolgen zu kommen. „Fitness kann man sich erarbeiten“, erläutert der Ex-Profi.

„Denn man kann Partien auch noch im Endspurt gewinnen.“ Um die nötigen Grundlagen für die kommende Spielzeit aufzubauen, hat der Coach in den letzten 21 Tagen 27 Mal zum Training gebeten. „Das ist schon ein schweres Programm. Bisher bin ich sehr zufrieden. Alle ziehen gut mit und schlapp gemacht hat auch noch keiner“, ist die Vorbereitungsbilanz in Unna durchweg positiv, zumal auch keine störenden Nebengeräusche wie schwere Verletzungen oder zu viele urlaubsbedingte Fehlzeiten zu verzeichnen sind.

Nachdem zu Beginn die Einheiten die Grundlagen-Ausdauer der Spieler stärken sollten, steht aktuell die Schnelligkeitsausdauer auf dem Programm beim SSV, zu der parallel das mannschaftliche Zusammenspiel geschult wird, damit der Trainer seine fußballerischen Vorstellungen für seine erste Landesliga-Saison an der Linie auch umsetzen kann. Schließlich gehören Laufen und Kämpfen zu den Grundvoraussetzungen beim Fußball, für ein gepflegtes „Fußballspielen“, wie Eitzert es sich vorstellt, reicht dies nicht aus.

„Was ich auf keinen Fall sehen will ist, dass wir den Ball von hinten nach vorne pölen“, hat der Trainer konkrete Ansichten davon, wie der SSV im nächsten Jahr agieren soll. „Ich möchte einen kontrollierten Fußball sehen, bei dem wir aus einer sicheren Abwehr mit direktem Passspiel schnell nach vorne kommen.“ Daher sind im Abschlussspiel des Trainings auch höchstens zwei Ballkontakte erlaubt.

Da sich auch die zehn Neuzugänge bislang so präsentiert haben, wie sich die sportlich Verantwortlichen dies vorgestellt hatten, ist Eitzert durchaus optimistisch, den avisierten Platz im oberen Mittelfeld erreichen zu können. „Wenn wir zwischen Platz drei und acht landen, dann wäre das schon eine gute Saison“, weist er aber auch noch einmal darauf hin, dass die Mühlhausener im letzten Jahr um den Abstieg gespielt haben.

Autor: kub

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