Der SV Union Velbert hat eine durchwachsene Hinrunde gespielt. Coach Maik Franke nimmt Stellung zur bisherigen Saison und spricht über seine Ziele für 2016.

Union Velbert

"Verletzungen waren nicht zu kompensieren"

Tino Berges
06. Januar 2016, 09:16 Uhr
Foto: Tim Müller

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Der SV Union Velbert hat eine durchwachsene Hinrunde gespielt. Coach Maik Franke nimmt Stellung zur bisherigen Saison und spricht über seine Ziele für 2016.

Maik Franke über...

die Hinrunde der Velberter: "Rein von den Ergebnissen her bin ich nicht zufrieden. Wir sind mit anderen Erwartungen in die Saison gestartet, konnten diese aber bis jetzt nicht erfüllen. Fairerweise muss man sagen, dass wir die ganze Hinrunde schon mit massiven Ausfällen zu kämpfen haben, darunter sehr viele Leistungsträger, die uns noch lange fehlen werden. Dennoch bleibt unter dem Strich stehen, dass wir uns mehr erhofft haben."

personelle Veränderungen im Winter: "Wir haben die Zusagen zweier Spieler, noch ist da allerdings nichts fix. Wir sind momentan eher auf der Suche nach Ergänzungsspielern, die uns mehr Flexibilität ermöglichen. Zudem liegt unser Fokus vor allem darauf, dass die vielen Verletzten langsam wieder an das Team herangeführt werden. Zeitweise hatten wir 18 verletzte Spieler, das ist natürlich der absolute Wahnsinn und auf Dauer waren diese Ausfälle nicht zu kompensieren. Da kam es uns mal entgegen, dass wir im Normalfall 31 Spieler im Kader haben (lacht)."

den Start der Vorbereitung: " Wir werden am 12. Januar mit der Vorbereitung starten. Dann bleiben uns noch sechs Wochen, um die Mannschaft in Form zu bringen und auch die Rekonvaleszenten wieder ans Team heranzuführen. Bislang sind für diesen Zeitraum sechs Freundschaftsspiele geplant, wobei wir abwarten müssen, wie die Wetterverhältnisse sind. Bei Schnee haben wir durch die Lage unseres Platzes kaum eine Chance zu spielen, weshalb wir zum Trainieren eventuell auf Soccerhallen ausweichen müssen."

die Ziele für 2016: "Was die Rückrunde betrifft, wollen wir auf jeden Fall mehr Punkte holen als in der Hinserie. Das war in der ersten Saisonhälfte nicht ausreichend. Ich hoffe sehr, dass wir weniger mit Verletzungen zu kämpfen haben werden und nochmal angreifen können. Mit dem Abstieg sollten wir sowieso nichts mehr zu tun haben, also richten wir den Blick nach vorne. Trotzdem müssen wir realistisch bleiben, da die Abstände schon sehr groß sind. Wenn im Endeffekt ein Platz unter den Top 5 herausspringt, bin ich zufrieden."

Auf der 2. Seite finden sie noch einige statistische Daten zum SV Union Velbert.

Autor: Tino Berges

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