Der Wuppertaler SV hat mit der Verpflichtung von Daniel Grebe für Aufsehen gesorgt.

Grebe-Transfer

WSV sticht KFC aus

Krystian Wozniak
31. Dezember 2015, 16:05 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Wuppertaler SV hat mit der Verpflichtung von Daniel Grebe für Aufsehen gesorgt.

Überrascht, zeigte sich auch WSV-Konkurrent KFC Uerdingen. Die Krefelder haben nämlich mit Grebe schon vor einigen Wochen verhandelt und konnten sich letztendlich nicht einigen. "Die finanziellen Vorstellungen waren zu weit auseinander. Ich freue mich jedoch, dass der Wuppertaler SV so einen Mann verpflichten kann. Er wird eine Bereicherung für die Liga sein", sagt Horst Riege, Sportlicher Leiter des KFC. Uerdingens Präsident Lakis wollte noch einmal betonen, dass auch in Wuppertal mit Geld bezahlt wird: "Das sollte jetzt auch der Letzte gemerkt haben. Leute wie Grebe, Gaetano Manno oder Ercan Aydogmus holt man nicht mit Nüssen oder Eiern. Die Wuppertaler haben wohl auch eingesehen, dass sie nur mit U19-Spielern nicht weiterkommen. Wir freuen uns auf eine spannende Rückrunde."

Grebe selbst erklärt gegenüber RS, warum er sich für den WSV und gegen den KFC entschieden hat: "Ich werde ab dem 1. September 2016 eine Ausbildung beginnen, die mir der Wuppertaler SV vermitteln konnte. Zudem habe ich hier einen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 unterschrieben. In Uerdingen hätte ich mehr Geld verdient, aber nur einen Kontrakt bis zum Saisonende erhalten. Ich will nicht mehr nur auf die Karte Fußball setzen, sondern mir eine brufliche Perspektive aufbauen. Deshalb musste und wollte ich das Angebot des WSV unbedingt annehmen."

Autor: Krystian Wozniak

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