Nach dem verdienten 3:2-Erfolg der SGS Essen über den FFC Frankfurt am Freitagabend an der Hafenstraße haben wir die Stimmen zum Spiel zusammengetragen.

SGS Essen - FFC

Die Stimmen zum Spiel

Christian Lock
19. Dezember 2015, 14:32 Uhr
Foto: Frank Groener

Foto: Frank Groener

Nach dem verdienten 3:2-Erfolg der SGS Essen über den FFC Frankfurt am Freitagabend an der Hafenstraße haben wir die Stimmen zum Spiel zusammengetragen.

Peggy Kuznik (Spielerin des FFC Frankfurt): „Wir wollten die drei Punkte heute unbedingt mit nach Hause nehmen und sind natürlich jetzt alle mega enttäuscht. Aber man muss den Essenerinnen auch ein Kompliment machen, die haben das heute super gemacht und ein gutes Spiel abgeliefert. Wir haben zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel gefunden. Von daher ist der Sieg, denke ich, nicht ganz unverdient.“

Matt Ross (Trainer des FFC Frankfurt): „Mit der ersten Halbzeit konnten wir heute nicht zufrieden sein. Wir konnten wirklich froh sein, mit einem 2:2 in die Halbzeitpause gehen zu können. In der Pause habe ich dann das System umgestellt, was uns auch ein wenig geholfen hat. Im zweiten Durchgang ging es dann auch recht eng zu. Erst der allerdings völlig berechtigte Elfmeter brachte dann die Entscheidung. Gratulation an Markus Högner und sein Team. Es war ein verdienter Sieg heute.“

Lea Schüller (Spielerin der SGS, die das 1:1 selbst schoss und auch den Assist zum 2:2 beitrug): „Vor allem mit der ersten Halbzeit sind wir auf jeden Fall zufrieden und froh, heute die drei Punkte mitgenommen zu haben. So können wir mit einem Sieg in die Pause gehen und haben auch noch mal ein bisschen was für die Tabelle getan. Das letzte Spiel gegen Freiburg hätten wir vielleicht besser gestalten können. Insgesamt können wir mit der Hinrunde aber, denke ich, zufrieden sein.“

Charline Hartmann (Spielerin der SGS und Doppeltorschützin): „Wir sind so eine Mannschaft, die anscheinend immer einen besonderen Kick braucht. Gegen große Mannschaften können wir oft super mithalten und gegen kleine haben wir dann seltsamerweise Probleme. Im Gegensatz zum Freiburg-Spiel ist heute der Funke von der Tribüne auf die Mannschaft übergesprungen und umgekehrt. Heute haben einfach alle von Anfang an Gas gegeben. Wir wussten, dass wir heute auf gar keinen Fall verlieren dürfen, weil wir sonst in der Tabelle ganz schön blöd dagestanden hätten, nachdem wir ja eigentlich so eine super Hinrunde gespielt haben. In der Halbzeit meinte unser Trainer, dass wir uns davon nichts kaufen könnten. Wir wollten das Spiel also unbedingt gewinnen. Letztlich haben wir, glaube ich, bewiesen, dass wir auch gegen Mannschaften wie Frankfurt mithalten können. Ich bin auf jeden Fall glücklich und stolz auf die Mannschaft.“

Markus Högner (Trainer der SGS): „Wir haben eine überragende erste Halbzeit gespielt. Es war wahrscheinlich unsere beste Halbzeit der Saison. Wir sind natürlich froh, dass wir zum Abschluss noch so einen Sieg landen konnten. Unser Ziel war es, den Gegner von Anfang an unter Druck zu setzen und zu Fehlern zu zwingen. Und das ist uns gelungen. Die Mannschaft hat heute einer breiten Öffentlichkeit gezeigt, zu was sie im Stande ist. Wir haben immer wieder Mut bewiesen und haben uns sehr viele Torchancen erarbeitet, auch wenn wir die eine oder andere haben liegen lassen. Keiner wusste, warum es zur Halbzeit eigentlich 2:2 stand. Aber wir haben weiter Gas gegeben. Ich habe den Spielerinnen gesagt, dass es heute eigentlich nur einen Sieger geben kann und das sind wir. Um so schöner, dass es dann auch wirklich funktioniert hat. Ich bin froh, dass wir nach den zwei Niederlagen punkten konnten und so ein wenig entspannter in die Winterpause gehen können.“

Autor: Christian Lock

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