Durch acht Unentschieden trat der DSC Wanne-Eickel in der Hinrunde der Westfalenliga auf der Stelle und beendete diese nur auf dem sechsten Platz. Trainer Marco Rudnik zieht Bilanz und sagt, was noch drin ist.

DSC Wanne-Eickel

"Wir haben uns mehr versprochen"

Hendrik Niebuhr
25. Dezember 2015, 09:37 Uhr
Foto: Neumann

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Durch acht Unentschieden trat der DSC Wanne-Eickel in der Hinrunde der Westfalenliga auf der Stelle und beendete diese nur auf dem sechsten Platz. Trainer Marco Rudnik zieht Bilanz und sagt, was noch drin ist.

Marco Rudnik über...

die Hinrunde des DSC: "Wir haben uns angesichts unseres Potentials mehr versprochen. Wir haben viele gute und viele schlechte Leistungen gezeigt, aber viel zu selten normale. Manchmal haben wir gezeigt, wozu wir in der Lage sind, wie bei den Kantersiegen gegen Holzwickede, Mengede und Wickede, aber in vielen anderen Spielen haben wir kein Tor geschossen. Wir haben zu oft 0:0 gespielt. Wenn man mir vor der Saison gesagt hätte, dass wir zur Winterpause kein Auswärtsspiel verloren und nur vier Gegentore kassiert haben, hätte ich gesagt, dass sich das ja sehen lässt. Aber umgekehrt haben wir halt auch nur ein Auswärtsspiel gewonnen und das ist zu wenig. Es ist eine kuriose Situation."

personelle Veränderungen im Winter: "[person=5691]Kadir Gökyar[/person] verlässt uns in Richtung SuS Stadtlohn. Ansonsten ist es noch völlig offen und in den Planungen. Wir halten Augen und Ohren offen, aber es ist schwer, im Winter wirklich Wünsche äußern zu können. Ein Neuzugang muss sportlich und charakterlich zu uns passen und finanzierbar sein. Es ist eigentlich kein richtiges Wechselfenster, aber wenn es jemanden gibt, der passt, dann machen wir das. Vielleicht bleiben wir sonst aber auch genauso zusammen."

die Ziele für 2016: "Wir müssen Konstanz reinbringen in unsere guten Leistungen. Es gibt nur eine Mannschaft, die in der Hinrunde konstant war, das ist Kaan-Marienborn. Was platzmäßig möglich ist, müssen wir mal gucken, aber der erste Platz ist absolut unrealistisch. Iserlohn ist mittlerweile gut reingekommen, aber da kann man vielleicht rankommen. Natürlich müssen wir bei der derzeitigen Ligakonstellation auch ein Auge nach unten werfen, es wäre dumm, wenn wir das nicht täten. Aber vom Potential des Teams her kann da eigentlich nichts passieren. Es wird aber kein Selbstläufer, sondern wir müssen immer die Topleistung abrufen."

den Start der Vorbereitung: "Am 12. Januar geht es weiter. Wir wollen als Team variabler und mit mehr Zielstrebigkeit und Tempo nach vorne spielen. Unsere Stabilität in der Defensive hat eigentlich, bis auf das Spiel gegen Erndtebrück, gestimmt, aber wir wollen auch hier schon im vorderen Bereich noch aktiver und aggressiver auf den Gegner draufgehen."

Lesen Sie auf der 2. Seite einige statistische Daten zum DSC Wanne-Eickel.

Autor: Hendrik Niebuhr

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