Der VfL Bochum ist nach einem hochverdienten 2:0 (2:0)-Erfolg beim TSV 1860 München ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Matchwinner war Youngster Yanik Haberer.

VfL-Noten

Ein Geniestreich und die Hand Hooglands

Martin Herms
16. Dezember 2015, 22:35 Uhr
Foto: dpa

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Der VfL Bochum ist nach einem hochverdienten 2:0 (2:0)-Erfolg beim TSV 1860 München ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Matchwinner war Youngster Yanik Haberer.

Manuel Riemann (3): Der Sommerneuzugang aus Sandhausen war im ersten Durchgang nahezu beschäftigungslos. Kurz nach der Pause bewahrte er sein Team mit einer starken Parade gegen Adlung vor dem Anschlusstreffer (47.).

Stefan Celozzi (3+): Erneut mit einer hochkonzentrierten und tadellosen Vorstellung auf der rechten Abwehrseite. Genau wie der Rest der Viererkette sehr sicher.

Patrick Fabian (2-): Seine Präsenz und Zweikampfstärke war für den VfL unverzichtbar. Sorgte dafür, dass hinten kaum etwas anbrannte.

Felix Bastians (2): Der gebürtige Bochumer machte ein überragendes Spiel im Zentrum und gewann nahezu jeden Zweikampf. Hatte gegen harmlose Löwen aber auch leichtes Spiel.

Timo Perthel (3): Unauffällige Partie des Linksverteidigers. Machte seine Abwehrseite dicht, in der Offensive setzten dafür andere die Akzente.

Anthony Losilla (2-): Bildete gemeinsam mit Hoogland eine starke Doppel-Sechs und räumte in gewohnter Manier vor der Abwehr auf. Mit seiner klugen Torvorlage auf Haberer stellte er auch seine spielerische Klasse unter Beweis (39.).

Tim Hoogland (3): Der Ex-Schalker sorgte mit seinem Handtor für die umstrittenste Szene des Spiels. Eine Unsportlichkeit kann Hoogland aber nicht unterstellt werden, da er mit dem Kopf zum Ball ging und vom Schiri auch nicht befragt wurde. Verpasste das 3:0 (52.).

Onur Bulut (3+): Wie immer mit einem sehr couragierten Auftritt. In der Offensive mit kreativen Ideen. Eine führte zu Hooglands Großchance (52.).

Janik Haberer (2+): Sein geniales Führungstor brachte den VfL auf die Siegerstraße. In dieser Szene ließ der Youngster erkennen, welch großes Potenzial in ihm schlummert.

Marco Terrazzino (3): Der 24-Jährige setzte seinen Aufwärtstrend auch in München fort. Sehr großes Laufpensum und ein toller Freistoß, der zum vorentscheidenden 2:0 führte (44.).

Peniel Mlapa (2-): Der Togolese durfte nach seiner bärenstarken Leistung gegen Paderborn wieder beginnen. Damit lag Verbeek auch richtig, denn der bullige Angreifer war an beiden Treffern in Halbzeit eins beteiligt. Beim Führungstor machte er Haberer geschickt den Laufweg frei und vor Hooglands Handtor holte er den Freistoß heraus.

Autor: Martin Herms

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