Mit Rafik Halim holt der Bezirksligist TuS Eichlinghofen erneut einen großen Namen. Der Wechsel soll die Ambitionen unterstreichen.

TuS Eichlinghofen

Hammertransfer als Ausrufezeichen

Arthur Makiela
14. Dezember 2015, 12:27 Uhr
Foto: Makiela

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Mit Rafik Halim holt der Bezirksligist TuS Eichlinghofen erneut einen großen Namen. Der Wechsel soll die Ambitionen unterstreichen.

Im vergangenen Sommer konnte TuS-Trainer [person=10300]Reza Hassani[/person] mit Mohamed Lmcademali einen „Riesentransfer“ eintüten. Nun der nächste Knaller: [person=6264]Rafik Halim[/person] vom Oberligisten ASC 09 Dortmund schließt sich im kommenden Sommer Eichlinghofen an. „Dieser Transfer ist ein Zeichen für alle anderen Teams, dass mit uns immer zu rechnen ist“, sagt Hassani kämpferisch. Seit 2007 spielt der Defensivspezialist beim ASC, wo er als Kapitän und Identifikationsfigur großen Anteil an der Aplerbecker Erfolgsgeschichte hatte. Sein Vertrag läuft zu Saisonende aus.

„Halim ist eine Dortmunder Amateurfußball-Ikone“, schwärmt der 33-jährige Übungsleiter von seinem künftigen Spieler: „Er ist ein toller Mensch, nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz“. Mit seiner Erfahrung soll Halim den Bezirksligisten weiterbringen. Bei der Verpflichtung half Hassani sein Vitamin B. Denn: Den Defensivmann und den Trainer verbindet eine enge Freundschaft. „Wir sind sehr gute Freunde. Ich war sein Trauzeuge und er war meiner“, erklärt der TuS-Coach. Natürlich nehme der 31-Jährige „erhebliche Abstriche“ hin.

Für [person_box=6264]Halim[/person_box] seien „andere Dinge mehr wert als Geld“, unterstreicht Hassani. Eichlinghofen sei ein sehr familiärer Verein und darauf habe er „richtig Bock“. Zudem wird der 31-Jährige im nächsten Jahr beruflich mehr eingespannt sein und wolle sich nicht dem „Oberliga-Stress“ aussetzen. Seine Familie soll nicht zu kurz kommen.

Mittelfristig peilt der Verein den Westfalenliga-Aufstieg an. Aber: „Der sportliche Erfolg soll nicht auf Teufel komm raus erzwungen werden“, so Hassani. Der TuS überwintert als Tabellenzweiter der Bezirksliga neun.

Autor: Arthur Makiela

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