Es war ein verdammt gelungenes Comeback, das Jules Schwadorf beim 3:0-Sieg seiner Viktoria bei Rot-Weiß Oberhausen feierte.

Viktoria Köln

Vom Krankenbett zum Führungstor

Hendrik Niebuhr
12. Dezember 2015, 21:16 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Es war ein verdammt gelungenes Comeback, das Jules Schwadorf beim 3:0-Sieg seiner Viktoria bei Rot-Weiß Oberhausen feierte.

Denn nach feiner Vorarbeit von Mike Wunderlich brachte der 23-jährige Offensivakteur mit einem sehenswerten und technisch starken Abschluss seine Mannschaft nach einer Viertelstunde in Front und ebnete damit den Weg zum Sieg. „Ich bin hochzufrieden, nicht nur mit mir, sondern mit meiner Mannschaft. Das war ein optimaler Tag heute“, kam [person=4299]Schwadorf[/person] nach dem Spiel aus dem Strahlen gar nicht mehr heraus.

Immer wieder machten dem talentierten Angreifer in der Vergangenheit Muskelverletzungen zu schaffen, in dieser Spielzeit musste er aufgrund von Muskelbündelrissen schon zweimal aussetzen. Doch überraschenderweise stand Schwadorf schon am Samstag wieder in der Startelf, erzielte im zehnten Saisonspiel seinen dritten Treffer und präsentierte sich auch sonst enorm agil, ehe er nach einer guten Stunde ausgewechselt wurde.

Die Kölner überwintern also auf dem dritten Tabellenplatz in Schlagdistanz zur Spitze. Dementsprechend ist Schwadorf mit dem gegenwärtigen Status einigermaßen zufrieden: „Wir freuen uns jetzt auf die Winterpause und dann schauen wir, was nach der Vorbereitung so geht. Wir haben gegen die Mannschaften von oben gut gespielt, aber leider gegen die Teams von unten Punkte liegen gelassen. Daran müssen wir arbeiten. Ich erhoffe mir, diesmal verletzungsfrei durchzukommen, bin aber guter Dinge, dass das auch klappt.“

Autor: Hendrik Niebuhr

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