Der FC Kray verpasst beim 1:1 (0:0) gegen den SC Verl einen Sieg und damit auch endgültig den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Eric Yahkem verlässt den Klub.

FC Kray

Flügelflitzer verlässt die Buderusstraße

Miguel Thomé
12. Dezember 2015, 18:57 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Der FC Kray verpasst beim 1:1 (0:0) gegen den SC Verl einen Sieg und damit auch endgültig den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Eric Yahkem verlässt den Klub.

Zum Rückrunden-Auftakt und im gleichzeitig letzten Spiel des Jahres 2015 trafen die Gastgeber in der KrayArena auf den SC Verl. Das Aufeinandertreffen wurde vorab als "Endspiel" um den Klassenerhalt bezeichnet. Nach umkämpften 90 Minuten stand es - wie im Hinspiel im August - nur 1:1. "Wir wollten unbedingt gewinnen, von daher sind das zwei verlorene Punkte. In der Kabine gerade waren alle Spieler geknickt", erklärte Krays Sportlicher Leiter Fabian Decker nach dem Abpfiff.

In der ersten Hälfte lieferten sich beide Mannschaften ein enges Duell auf überschaubarem Niveau, erst nach der Pause nahm das Spiel an Fahrt auf und der SC Verl ging durch [person=4639]Nico Hecker[/person] verdient in Führung (58.). Mit der Einwechslung von [person=1593]Romas Dressler[/person] und [person=13666]Eric Yahkem[/person] brachte Trainer Stefan Blank noch einmal Schwung in das Spiel der Essener. Gerade der 24-jährige Yahkem wusste zu überzeugen, der Flügelstürmer bereitete den Ausgleich durch [person=8683]Emre Yesilova[/person] vor (64.) und hatte wenig später sogar den Siegtreffer auf dem Fuß. So wiegt es umso schwerer, dass die Wege des ehemaligen Wuppertalers und des FC Kray in Zukunft getrennte Wege gehen werden, wie Cheftrainer Stefan Blank auf der Pressekonferenz verkündete. "Eric Yahkem wird uns verlassen, der Vertrag wurde aufgelöst. Eric wird uns fehlen", bestätigte Fabian Decker, der aber nicht über weitere mögliche Kaderveränderungen in der Winterpause sprechen wollte. Trotz des zweistelligen Rückstands auf einen Nichtabstiegsplatz möchte er nichts von einer Vorentscheidung wissen: "Die Mannschaft hat in dieser Konstellation in den letzten vier Wochen überragend gespielt. Der Rückstand ist enorm, aber wir glauben daran. Die Rettung ist möglich!"

Ähnlich sah es Kapitän Philipp Kunz, der über den nur einfachen Punktgewinn enttäuscht war. "Ein Punkt ist natürlich viel zu wenig in unserer Situation. Aber die Liga ist sehr ausgeglichen und wir werden eine famose Rückrunde spielen. Der Glaube daran ist definitiv da", gab sich der Schlussmann kämpferisch. Spieler und Betreuer des Essener Klubs verbreiteten nach Abpfiff geschlossen den Glauben, das Ruder in der Rückrunde noch umdrehen zu können. "Wir wollen uns nicht vorwerfen lassen, nicht gekämpft zu haben. Eins ist klar: Die Mannschaft ist wettbewerbsfähig", schrieb auch Torjäger [person=4186]Ilias Elouriachi[/person] sein Team nicht ab.

Autor: Miguel Thomé

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren