Rot-Weiß Oberhausen hat sich vorerst aus dem Meisterschaftsrennen der Regionalliga West verabschiedet.

0:3 gegen Viktoria Köln

Desolate Oberhausener gehen baden

Hendrik Niebuhr
12. Dezember 2015, 16:30 Uhr
Foto: Ketzer

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Rot-Weiß Oberhausen hat sich vorerst aus dem Meisterschaftsrennen der Regionalliga West verabschiedet.

Im letzten Spiel des Jahres unterlag die Mannschaft von Andreas Zimmermann Verfolger Viktoria Köln vor 2200 Zuschauern im Stadion Niederrhein auch in der Höhe verdient mit 0:3 (0:2). Während RWO auf den fünften Platz zurückfällt, überwintert die Viktoria nun auf dem dritten Rang.

[person=4299]Jules Schwadorf[/person] brachte die Kölner nach einer guten Viertelstunde nach Vorarbeit von [person=1574]Mike Wunderlich[/person] in Front. Mit dem Pausenpfiff erhöhte der Vorarbeiter auf 2:0, benötigte dabei aber die gütige Mithilfe von RWO-Keeper [person=21196]Robin Udegbe[/person], der einen harmlosen Freistoß von der linken Seite durch die Hände rutschen ließ.

Zimmermann reagierte zur Pause und brachte mit [person=10147]Raphael Steinmetz[/person] und Ferdi Acar zwei frische Kräfte. Steinmetz hatte schließlich auch den Anschlusstreffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch am bärenstark reagierenden [person=12319]Nico Pellatz[/person] im Kölner Tor. Besser machte es die Viktoria, die nach einer Stunde in Person von [person=2730]Jules Reimerink[/person] die Partie endgültig entschied. Zu allem Überfluss sah Oberhausens [person=9243]Oliver Steurer[/person] nach einem Frustfoul an Patrick Koronkiewicz auch noch zurecht die Rote Karte.

Die Stimmen zum Spiel: Andreas Zimmermann (Trainer RW Oberhausen): Wir sind alle enttäuscht und haben uns das anders vorgestellt. So ist Fußball, das war ein gebrauchter Tag für uns. Köln hatte gar nicht viele Chancen und trotzdem verlieren wir 0:3, weil wir tatkräftig bei den Toren mitgeholfen haben. Aber sowas passiert, ich mache der Mannschaft jetzt auch keinen Vorwurf. Wir werden uns jetzt schütteln und ab dem 3. Januar hochkonzentriert weitermachen.

Tomasz Kaczmarek (Trainer Viktoria Köln):
Wir sind sehr glücklich und froh, dass wir so in die Winterpause gehen können. Wie in den meisten anderen Topspielen waren wir mental sehr stark und haben von der ersten Minute an auf Sieg gespielt. Die Jungs haben das exzellent gemacht. Jetzt gilt es, ein bisschen zur Ruhe zu kommen. Die Liga ist so eng und ausgeglichen, dass die Preise erst im Mai vergeben werden. Wir haben eine gute Hinrunde gespielt, mit nur einem Makel: Wir haben zu viele Punkte gegen Mannschaften von unten liegen gelassen.

Autor: Hendrik Niebuhr

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