Als Aufsteiger war für die DJK SF Lowick von Beginn an klar, dass es nur um den Klassenerhalt gehen wird. Die Lage ist zum Jahreswechsel dennoch gefährlich.

DJK SF Lowick

Katastrophale Auswärtsbilanz

Hendrik Niebuhr
10. Dezember 2015, 15:41 Uhr
Foto: Tim Müller

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Als Aufsteiger war für die DJK SF Lowick von Beginn an klar, dass es nur um den Klassenerhalt gehen wird. Die Lage ist zum Jahreswechsel dennoch gefährlich.

Mit fünf Punkten Rückstand auf den SV Krechting und Fortuna Bottrop rangiert der Bocholter Stadtteilklub nämlich auf dem ersten Abstiegsplatz. "Es ist das eingetroffen, was wir erwartet haben. Die Liga ist unglaublich stark", hat Lowicks Trainer Christian Pfeil einen gewaltigen Unterschied zwischen Kreisliga A und Bezirksliga ausgemacht.

Hauptursache für die kritische Lage ist die unglaubliche Auswärtsschwäche der Lowicker. Lediglich einen der 14 Punkte konnte die DJK auf fremden Geläuf einfahren - beim 1:1 in Krechting. Ansonsten setzt es regelmäßig böse Klatschen. "Unsere Auswärtsbilanz ist katastrophal. Derzeit fahren wir immer nur weg, um die Punkte abzugeben", findet Pfeil drastische Worte für das Auftreten seines Teams.

Am kommenden Sonntag (14.15 Uhr) geht es nun im letzten Spiel des Jahres zum Ortsderby zu Olympia Bocholt. Sieben Punkte beträgt der Vorsprung der Olympianer vor Lowick, weshalb die Ausgangslage auch für Pfeil klar ist: "Wenn wir das verlieren, ist Olympia zehn Punkte weg. Das sind vier Spiele und nicht aufzuholen. Andererseits können wir sie bei einem Sieg noch einmal unten reinziehen", hofft er, den Abstiegskampf wieder spannend zu machen.

Ob sich am Kader der DJK, der in der Hinrunde oftmals von Verletzungen geplagt war, im Winter etwas ändern wird, bezweifelt Pfeil indes. Zwar bestätigte der Trainer, dass man immer mal das ein oder andere Gespräche führe, doch die finanzielle Situation lässt keine großen Sprünge zu. Zudem ist der verfügbare Spielerpool im Bocholter Raum naturgemäß kleiner als mitten im Revier.

Autor: Hendrik Niebuhr

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