Zum Ende des Kalenderjahres 2015 droht Rot-Weiß Oberhausen den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren.

RWO

Spiel um Platz drei ohne Zentrale

Martin Herms
11. Dezember 2015, 09:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Zum Ende des Kalenderjahres 2015 droht Rot-Weiß Oberhausen den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren.

Nach nur einem Zähler aus den letzten beiden Spielen gegen Düsseldorf und Verl stehen die Kleeblätter am Samstag (14 Uhr) gegen Viktoria Köln unter Zugzwang. Alles andere als ein Heimsieg gegen den Tabellennachbarn aus der Domstadt würde den hohen Ambitionen der Kleeblätter einen weiteren Dämpfer verpassen. Bei sechs Punkten Rückstand auf die Sportfreunde Lotte gibt es keinen Spielraum mehr für unnötige Patzer wie in der Vorwoche gegen Verl. Da der Spielplan den Oberhausenern gleich nach der Winterpause das Topspiel in Lotte beschert hat, ist eine gute Ausgangsposition umso wichtiger.

Nur ein etatmäßiger Sechser

Doch ausgerechnet vor dem Spitzenspiel gegen die Viktoria wird die Personaldecke der Rot-Weißen immer dünner. Vor allem im Zentrum muss das Trainergespann kräftig improvisieren. Neben dem Langzeitverletzten [person=5109]Robert Fleßers[/person] und [person=3539]Patrick Bauder[/person] (Muskelfaserriss) wird auch der zuletzt starke [person=11934]Sinan Kurt[/person] fehlen. Der Neuzugang aus Bochum sah gegen Verl die fünfte Gelbe Karte. Da mit [person=6743]Kai Nakowitsch[/person] (Innenbandriss) eine weitere Option für die Zentrale nicht zur Verfügung steht, kann RWO-Coach Andreas Zimmermann mit [person=4051]Alexander Scheelen[/person] nur auf einen etatmäßigen Sechser zurückgreifen. Mögliche Alternativen für den Platz an seiner Seite sind der 19-jährige [person=28993]Ferdi Acar[/person] oder Flügelspieler [person=3786]Dominik Reinert[/person]. „Sinan Kurts Ausfall ist sehr bitter für uns, da bekanntlich noch drei weitere zentrale Spieler fehlen. Wir werden uns etwas einfallen lassen müssen“, weiß Zimmermann.

Nichtsdestotrotz gibt es für den Oberhausener Linienchef keinen Grund zum übertriebenen Understatement. Gegen die individuell bärenstark besetzten Kölner soll wieder ein Dreier her, der seiner Mannschaft Platz drei und somit einen runden Jahresabschluss bescheren würde. „Mit einem Sieg können wir die zuletzt unnötigen Punktverluste wettmachen. Es geht für beide Teams um den dritten Platz und den wollen wir unbedingt haben.“

Autor: Martin Herms

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