Tim Dosedal hat bislang neun Tore geschossen. Wir haben mit Schermbecks Stürmer über die Hinrunde, die Oberliga-Verteidiger und seine Zukunft gesprochen.

SV Schermbeck

Tim Dosedal lobt Lippstadt und Bielefeld

Marian Laske
10. Dezember 2015, 10:37 Uhr
Foto: Gerd Hermann

Foto: Gerd Hermann

Tim Dosedal hat bislang neun Tore geschossen. Wir haben mit Schermbecks Stürmer über die Hinrunde, die Oberliga-Verteidiger und seine Zukunft gesprochen.

Sechs Punkte beträgt der Vorsprung des SV Schermbeck auf einen Abstiegsplatz. Der Aufsteiger liegt also im Soll. Einen großen Anteil an dem bisherigen Erfolg hat Stürmer Tim Dosedal, der mit neun Saisontreffern auf dem zweiten Rang der Torjägerliste steht.

Tim Dosedal, haben Sie damit gerechnet, in der Oberliga so viele Tore zu erzielen?
Tim Dosedal: Ich habe es mir erhofft, aber eigentlich habe ich damit gerechnet, deutlich weniger zu treffen.

Wie stark sind die Oberliga-Verteidiger denn?
Eigentlich sind die Abwehrspieler sehr stark. Generell ist die Liga sehr ausgeglichen, es gibt bei den Mannschaften selten Leistungsunterschiede. Besonders gut haben mir aber der SV Lippstadt und die U23 von Arminia Bielefeld gefallen.

Wie zufrieden sind Sie und Ihre Mannschaft mit der bisherigen Saison?
Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Deswegen können wir relativ zufrieden sein. Der Start mit sieben ungeschlagenen Spielen war stark. Da können wir schon stolz sein. Dann lief es aber auch länger nicht gut.

Sie haben zwischenzeitlich neun Partien nicht gewonnen. Woran hat das gelegen?
Wir haben durch individuelle Schwächen verloren. Vorne haben wir die Tore gemacht, hinten haben Fehler zu Gegentreffern geführt.

Wie groß schätzen Sie die Abstiegsgefahr noch ein?
Momentan sind es nur sechs Punkte Vorsprung, damit ist die Abstiegsgefahr noch nicht gebannt.

Sie selbst spielen eine starke Oberliga-Saison, da könnten andere Vereine anklopfen. Wo sehen Sie ihre Zukunft?
Ich bin schon länger nach Witten umgezogen und werde bald mein Studium abschließen. Deswegen weiß ich momentan noch nicht, wie es weitergehen wird. Es kann sein, dass ich die berufliche Situation erstmal in den Vordergrund stelle.

Autor: Marian Laske

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