Wir haben vor dem wichtigen Spiel der Bochumer am Freitag gegen den SC Paderborn mit VfL-Kapitän Patrick Fabian gesprochen.

VfL Bochum

Patrick Fabian über Luthe und den SC Paderborn

09. Dezember 2015, 15:37 Uhr
Foto: firo

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Wir haben vor dem wichtigen Spiel der Bochumer am Freitag gegen den SC Paderborn mit VfL-Kapitän Patrick Fabian gesprochen.

Andreas Luthe ist aufgrund seines facebook-Eintrags am Wochenende bis zum 4. Januar beurlaubt worden. Wie beurteilen Sie als Kapitän den Vorfall?
Der Verein hat die Entscheidung so getroffen. Und ich denke, der Andi weiß selbst, dass seine Aussagen via facebook nicht so ganz glücklich gewesen sind und auch der Zeitpunkt denkbar ungünstig war. Jetzt ist die Reaktion des Vereins darauf erfolgt, nun sollte es dann ab dem neuen Jahr für ihn weitergehen. Ich hoffe, die Sache ist dann ausgestanden. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Drei Spiele innerhalb von neun Tagen – dem VfL bietet sich sportlich die große Chance, die Stimmung unter dem Weihnachtsbaum schlagartig zu verbessern. Was muss dafür schon am Freitag passieren?
Wir werden alles dafür tun, sowohl gegen Paderborn als auch gegen Duisburg und im Pokal in München, um für einen versöhnlichen Jahresabschluss zu sorgen. Aber ich denke, dass es auch bei den letzten enttäuschenden Spielen bei uns weder am fehlenden Willen noch an der Einsatzbereitschaft gelegen hat. Wir haben immer viel investiert und hatten in den Spielen immer die Chance auf einen Sieg.

Im Hinspiel gab es einen 1:0-Sieg in Paderborn. Danach folgte eine starke Saisonphase. Könnte sich so etwas nach einem abermaligen Dreier wiederholen?
Ja, warum denn nicht?! Obwohl wir in den letzten Monaten nur ein Spiel gewonnen haben, sind wir doch nie desolat aufgetreten. Ganz im Gegenteil. Trotzdem gibt es ein eklatantes Missverhältnis zwischen Ertrag und Aufwand. Ich bin mir sicher, dass schon ein einziger Dreier uns auf den Erfolgspfad zurückführen würde. Die Voraussetzung dafür ist mal eine konstante Leistung über 90 Minuten. Paderborn ist nun ein Gegner, der auch nicht vor Selbstvertrauen strotzt. Und da müssen wir so auftreten, dass sie schnell merken, dass hier nichts zu holen ist.

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