SF Stuckenbusch

Als Seriensieger zum Hallenkönig

Hendrik Niebuhr
12. Dezember 2015, 09:07 Uhr
Foto: Neumann

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Zum dritten Mal in Folge haben die Sportfreunde Stuckenbusch in diesem Jahr die Hallenstadtmeisterschaft Recklinghausen gewonnen.

Die Mannschaft von Michael Pannenbecker ist also prädestiniert dafür, am Hallenkönig 2015 teilzunehmen - auch wenn der Trainer den Ball flach hält.

"Wir nehmen gar nicht an so vielen Turnieren teil", kann Pannenbecker nicht verhehlen, dass er nicht der größte Fan des Hallenfußballs ist. Aus diesem Grund ist es zumeist sein Trainerkollege Thomas Mlodoch, der beim Kick in der Halle den Hut auf hat. Dennoch ist die Vorfreude bei Pannenbecker, der seit sechs Jahren die Geschicke der Sportfreunde leitet, vorhanden: "Bei so einem Turnier dabei zu sein, macht einen stolz. Wir werden schon versuchen, die bestmögliche Mannschaft aufzustellen." Unterstützt wird das Team dabei von Sponsoringpartner Teamsport Philipp.

In der Landesliga 4 läuft es für die Stuckenbuscher in dieser Spielzeit jedoch gar nicht nach Plan. Nachdem die Sportfreunde im Sommer nur um Haaresbreite den Aufstieg in die Westfalenliga verpasst hatten, geht es in dieser Saison nach dem Abgang mehrerer Leistungsträger nur um den Klassenerhalt. Nach 14 Partien ist Stuckenbusch Tabellenzwölfter. Zwar ist die Liga recht eng und deshalb noch alles offen, doch vor allem 33 Gegentore sind ein viel zu hoher Wert. "Das ist eine ganz neue und unbefriedigende Situation", feierte Pannenbecker in den sechs Jahren seiner Amtszeit bis dato eigentlich nur Erfolge und marschierte von der Kreis- bis in die Landesliga, wo Stuckenbusch nun die dritte Saison spielt.

So gesehen dürfte der Hallenkönig eine willkommene Abwechslung zum Ligaalltag darstellen, auch wenn die Prioritäten natürlich klar verteilt sind. Mit der Gruppenauslosung, die den Sportfreunden die DJK TuS Hordel, Blau-Weiß Oberhausen und Preußen Gladbach als Gegner bescherte, ist Pannenbecker zufrieden: "Vielleicht ist Hordel als Westfalenligist leichter Favorit. Würde man es auf die Ligazugehörigkeit runterbrechen, kämpfen wir eventuell mit Oberhausen um den zweiten Platz. Aber eigentlich hat jede Mannschaft fünf, sechs gute Hallenspieler, sodass man das nicht so einfach sagen kann. Wir wollen uns für den Sonntag qualifizieren."

Autor: Hendrik Niebuhr

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