In der Winterpause wird soll der Kader des TSV Marl-Hüls durch ein Talent verstärkt werden, da Torjäger Christian Erwig den Verein verlässt.

Marl-Trainer Schrank

"Erwig kann man nicht ersetzen"

Marian Laske
09. Dezember 2015, 09:09 Uhr
Foto: Müller

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In der Winterpause wird soll der Kader des TSV Marl-Hüls durch ein Talent verstärkt werden, da Torjäger Christian Erwig den Verein verlässt.

Es kann schnell gehen in der Oberliga Westfalen. Das weiß auch Michael Schrank, Trainer des Aufsteigers TSV Marl-Hüls: "Mit zwei, drei Siegen bist du oben dabei, mit zwei, drei Niederlagen steckst du wieder unten drin." Genau deswegen steht der TSV vor einer richtungsweisenden Partie. Am Sonntag (Anstoß: 14.30 Uhr) trifft Schranks Mannschaft auf den direkten Tabellennachbarn SV Schermbeck: "Wir wollen das Spiel natürlich gewinnen, auch wenn es nicht leicht wird."

Denn die Marl-Hülser müssen fünf Stammspieler ersetzen. [person=4683]Lukas Diericks[/person], [person=2096]Maurice Kühn[/person], [person=14081]Felix Sadlowski[/person], [person=1716]Dirk Jasmund [/person]und [person=251]Christian Erwig[/person] fehlen. Letzterer wird den Verein außerdem in der Winterpause verlassen. Der Grund: Erwig kann aus beruflichen Gründen nicht regelmäßig trainieren. Der TSV verliert deswegen seinen Torjäger . "Das ist natürlich sehr bitter. Einen Christian Erwig kann man nicht ersetzen", erklärt Schrank, "aber man muss die Entscheidung des Vereins und des Stürmers akzeptieren".

[person=5758]Michael Smykacz[/person] stürmt momentan für Marl-Hüls. "Er arbeitet viel für die Mannschaft, aber er kann sich im Abschluss noch verbessern", sagt sein Trainer. In Rückrunde wird außerdem der 18-Jährige [person=29064]Kuijtim Arifay[/person], der derzeit für die A-Jugend spielt, den Sturm des Oberligisten verstärken.

Zunächst steht aber noch die Partie gegen den SV Schermbeck an - dann geht der Aufsteiger in die Winterpause. Mit der bisherigen Saison ist Trainer Schrank nicht unzufrieden, "aber ich kann auch nicht zufrieden sein, da wir rund fünf Punkte liegen gelassen haben." Das soll gegen Schermbeck nicht noch mal passieren.

Autor: Marian Laske

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