Die Gelsenkirchener Stadtmeisterschaft ist beendet, doch die peinliche Posse, die sich der Gastgeber auf der

Gelsenkirchen: Peinliche Posse am Finaltag der Stadtmeisterschaften

"Das haben wir nicht zu glauben gewagt"

fz
31. Juli 2007, 15:15 Uhr

Die Gelsenkirchener Stadtmeisterschaft ist beendet, doch die peinliche Posse, die sich der Gastgeber auf der "Sportanlage Lüttinghof" erlaubte, sorgte auch einige Tage später am Staffeltag in der Stauder-Brauerei für Aufregung und Empörung. "Das haben wir nicht zu glauben gewagt", empörte sich der Kreisvorsitzende Manfred Wichmann, der Bürgermeister und Ehrengäste kurz vor der eigentlichen Siegerehrung kurzfristig wieder ausladen musste. Der Grund für die Dissonanzen: Dem Bierwagen der Privatbrauerei Stauder, einem langjährigen Partner des Fußballkreises, der sich zudem seit Jahren im Gelsenkirchener Amateurfußball und bei den Vereinen engagiert, wurde am Finaltag von Seiten des ausrichtenden Vereins der Zutritt auf das Gelände verweigert.

Der Sponsor sagte daraufhin verärgert die Siegerehrung ab, Bürgermeister und Ehrengäste mussten unverrichteter Dinge wieder abziehen. "Ich verspreche Ihnen, das wird nie wieder vorkommen", mokierte sich Wichmann, dem das Ganze "sauer aufgestoßen" war. Für einen Ausweichplatz sei es zu spät gewesen, ebenso für eine rechtzeitige Absage der Ehrengäste.

Ach ja, den Sieger-Pokal gab es für den SC Hassel dann doch noch. Am Staffeltag, mit einem kurzen Händedruck. Glückliche Gesichter sehen anders aus.

Autor: fz

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