Der Lüner SV bleibt in seiner Liga das Maß aller Dinge.

Lüner SV

Die beste Serie der Vereinsgeschichte

06. Dezember 2015, 20:23 Uhr
Foto: Heimann

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Der Lüner SV bleibt in seiner Liga das Maß aller Dinge.

Der Stadionsprecher vom Schloss Schwansbell brachte es nach Ende des 3:1 Heimsieges des Lüner SV gegen Concordia Wiemelhausen auf den Punkt: „Das ist die beste Serie, die je eine Mannschaft unseres LSV hingelegt hat“, gab er den begeisterten Lüner Anhängern eine spannende Info mit auf den Heimweg.

Und diese Serie ist wirklich beeindruckend: Von den 15 Spielen der Hinrunde gewann der Herbstmeister dreizehn und spielte nur zwei Mal unentschieden. Entsprechend voll des Lobes war auch ein stolzer Trainer Mario Plechaty: „Solch eine Serie hinzulegen, das ist schon wirklich stark. Da muss ich die Mannschaft auch mal loben. Sich jede Woche so zu konzentrieren, das zeigt den guten Charakter der Truppe“.

Vor allem für die Jungs aus der zweiten Reihe gelte das. Denn ohne die starken Backups aus der Reserve könne solch eine konstante Leistung nicht zustande kommen, betonte der Coach. Als Beleg kann die souveräne Vorstellung der LSV-Hintermannschaft herhalten. Denn gegen den Tabellendritten musste der Spitzenreiter gleich drei Stammkräfte aus der Viererkette ersetzen. Das ging problemlos über die Bühne, wie auch Lukas Ziegelmeir, der den verletzten Pascal Harder als Kapitän vertrat, betonte: „Wenn man sieht wie wir im Moment die Ausfälle kompensieren, das ist schon überragend.“

Ekici beißt gegen Wiemelhausen auf die Zähne

So überragend, wie der gesamte Auftritt des Lüner SV. Vor allem Volkan Ekici und Ricardo Ribeiro erwischten einen „echten Sahnetag“ (O-Ton Plechaty). Vor allem bei Ekici durfte man das vorab nicht erwarten, hatte er unter der Woche doch wegen einer Wadenverletzung kaum trainieren können. Doch der „Zehner“ bis auf die Zähne und ließ nicht eher locker, bis er noch vor der Pause mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag höchstpersönlich den Deckel auf das Spitzenspiel gemacht hatte. Für den starken Auftritt des designierten Aufsteigers gab es dann auch noch – allerdings etwas zähneknirschend – ein paar warme Worte vom Coach des Gegners: „Glückwunsch an den Lüner SV, tolle Serie. Die Mannschaft ist sowohl physisch als auch psychisch offenbar gut drauf und steht auch berechtigterweise ganz oben in der Tabelle“, erkannte auch Jürgen Heipertz die Dominanz des LSV an.

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