Bielefelds Reserve hat sich für die SpVgg. Erkenschwick zu so etwas wie einem Angstgegner entwickelt.

Bielefeld II - Erkenschwick

"Angstgegner" behält erneut die Punkte

06. Dezember 2015, 17:46 Uhr
Foto: Benjamin Neumann

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Bielefelds Reserve hat sich für die SpVgg. Erkenschwick zu so etwas wie einem Angstgegner entwickelt.

"Irgendwie ist es immer das Gleiche. Wir fahren hin und kommen mit leeren Händen zurück", wirkte Trainer Magnus Niemöller nach der 1:2 (0:1)-Niederlage bei den Ostwestfalen ein wenig konsterniert. Was der Coach aber richtigstellen wollte: Gegen die mit insgesamt sechs Leihgaben aus dem Profi-Bereich aufgemotzten Bielefelder hatte seine Elf ein ordentliches Spiel gemacht. "Dass Spieler aus dem Profi-Kader auflaufen, wenn die erste Mannschaft am Tag zuvor spielt, ist normal. Das wollen wir auch nicht als Ausrede gelten lassen", betonte Niemöller.

Dennoch habe seine Elf an der Niederlage zu knacken. "Es geht jetzt in erster Linie darum, die Mannschaft wieder aufzurichten. Für uns zählt jetzt nur noch das Heimspiel gegen den FC Gütersloh, nichts anderes", klammerte der 42-Jährige die Tatsache aus, dass der Abstand zur Tabellenspitze durch die Sprockhöveler Niederlage und das 1:1-Remis des SV Lippstadt in Rheine nicht ins Unermessliche gewachsen war.

Unglücklich: In der 38. Minute musste Niemöller den verletzten Janos Bluhm (Oberschenkelprobleme) auswechseln. In der Schlussphase brachte der Coach zwei Offensivkräfte, seine Mannschaft warf noch einmal alles nach vorn. "In der Gesamtbetrachtung ist die Niederlage sicher ärgerlich", wies er auf die Chancen hin, die die Erkenschwicker auch nach dem Anschlusstreffer durch Davide Basile (87.) noch hatte.

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