Michael

"Ata" Lameck

Wer liegt noch im Sumpf?

04. Dezember 2015, 18:06 Uhr
Foto: Tillmann

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Michael "Ata" Lameck ist gespannt, wer es aus der Bochumer Traditionsmannschaft rechtzeitig zum NRW Traditionsmasters schafft.

RevierSport sprach mit "Ata" über den bevorstehenden Auftritt kurz nach Neujahr.

„Ata“ Lameck, wie sehen die Pläne aus? Welches Gesicht wird die Bochumer Mannschaft haben?
Das wird bei uns ganz kurzfristig entschieden. Man muss ja wissen, dass das Turnier einen Tag nach Neujahr ist. Wir müssen dann schauen, ob nicht noch welche im Sumpf liegen. Aber das trifft ja nicht nur uns, sondern auch die anderen Mannschaften. Wir haben vor kurzem gesehen, was bei uns los sein kann, wenn ein Spieler ausfällt.

Was ist denn passiert?
Wir haben ein Hallenturnier in Niedersachen gespielt. Wir waren von vornherein quasi unschlagbar. Am Donnerstagabend vor dem Turnier haben wir noch trainiert und am nächsten Tag wundere ich mich, dass unser bester Spieler – ich nenne keinen Namen – nicht ans Telefon geht. Da war der krank. Zwei Tage vorher. Das ist natürlich immer ein bisschen ärgerlich, kann aber passieren.

Aber Sie haben sicher eine große Auswahl an Spielern...
Ja! Die sind auch alle besonders heiß auf die Traditionsmasters.

Das dürfen Sie gern näher ausschmücken!
Das Turnier ist ja richtig gereift. Wenn ich daran denke, dass damals mit 300-500 Zuschauern angefangen wurde und jetzt ist die Hütte voll. Und wenn das der Fall ist, sind die Jungs natürlich mit richtig Motivation dabei.

Und der sportliche Erfolg der Bochumer lässt sich schließlich auch sehen.
Ich wüsste kein Jahr, in dem wir es bei den NRW Traditionsmasters nicht mindestens bis ins Halbfinale geschafft haben. Beim letzten Mal haben wir eher unglücklich im Neunmeterschießen gegen Schalke verloren.

Dürfen wir also gespannt auf eine Revanche sein?
Grundsätzlich haben wir eine gute Mannschaft. Uns ist aber viel wichtiger, dass wir alle gesund und munter aus der Halle kommen.

Sie sind vermutlich nicht dabei...
Nein, schon seit zwei, drei Jahren nicht mehr. Meine Gesundheit macht das nicht mehr mit. Ich bin jetzt 66 Jahre alt und glaube, dass die Jungs so gut sind, dass sie es auch ohne mich schaffen.

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