Auf Schalke hat die Vereinspolitik die Mannschaft erreicht. Das bestätigte Benedikt Höwedes unlängst.

Höwedes' Kritik

Aogo: "Das ist auch sein Recht"

03. Dezember 2015, 11:21 Uhr
Foto: firo

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Auf Schalke hat die Vereinspolitik die Mannschaft erreicht. Das bestätigte Benedikt Höwedes unlängst.

Die ungeklärte Managerfrage - Amtsinhaber Horst Heldt soll spätestens mit dem Saisonende Geschichte sein - hatte Höwedes folgendermaßen kommentiert: "Es wäre gut, wenn das Thema irgendwann zur Seite gelegt werden kann und Entscheidungen getroffen werden, damit wir zum Tagesgeschäft übergehen können." In seinem Gespräch mit Sport1 wiederholte der Kapitän damit seine schon mehrfach geäußerte Forderung.

Bei der Vereinsführung soll die Kritik des S04-Urgesteins angeblich gar nicht gut angekommen sein, Mannschaftskamerad Dennis Aogo findet aber, dass sich Höwedes durchaus einmischen darf: "Das ist sein Recht. Er ist Kapitän von Schalke, schon sehr lange hier", sagte der Defensiv-Allrounder am Mittwochnachmittag. Er selbst hält sich aber lieber bedeckt: "Ich möchte mir nicht anmaßen, über Vereinspolitik zu reden. Das sollen die Leute tun, die aufgrund ihrer Position das Recht dazu haben - und ich sehe mich nicht in der Position, über politische Dinge meinen Kommentar abzugeben", betonte Aogo.

So lange es noch nichts Neues gibt, dürfte Schalke dieser Nebenschauplatz noch eine Weile beschäftigen. Mainz-Manager Christian Heidel gilt weiterhin als Favorit von Aufsichtsratschef Clemens Tönnies, eine feste Zusage steht aber wohl noch aus. Auch auf der vergangenen Aufsichtsratssitzung am Montag war die Frage nach dem neuen Sportvorstand nach RS-Informationen kein Thema.

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