In den neuen Hallenkönig geht Marko Schott, Trainer von Westfalia Wickede, ohne große Ambitionen.

Westfalia Wickede

Schott geht Hallenkönig locker an

Nico Jung
05. Dezember 2015, 09:37 Uhr
Foto: Ketzer

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In den neuen Hallenkönig geht Marko Schott, Trainer von Westfalia Wickede, ohne große Ambitionen.

Obwohl Westfalenligist Westfalia Wickede die Hallenstadtmeisterschaft in Dortmund Anfang des Jahres nicht gewinnen, sondern nur Dritter werden konnte, starten sie beim neuen Hallenkönig als Nachrücker, da der Sieger, ASC 09 Dortmund, und der Zweitplatzierte, SV Brackel, aus unbekannten Gründen abgesagt haben. Im Spiel um Platz drei hatte Wickede den SV Arminia Marten bezwingen können.

In der Liga läuft es für die Mannschaft von Marko Schott noch nicht gut. Nach Platz zwei und dem Scheitern in der Relegation zur Oberliga Westfalen in der Vorsaison, steht sie aktuell nur knapp vor der Abstiegszone, wobei Schott allerdings in der bisherigen Saison mit großen Verletzungssorgen zu kämpfen hatte: „In der Spitze waren es 14 Spieler, die uns nicht zur Verfügung standen. Bei einem Kader von 24 Leuten hätte es auch schlimmer kommen können und die Punktausbeute geht deshalb in Ordnung.“

In der Winterpause trifft Wickede beim Hallenkönig in der Mülheimer RWE-Sporthalle in der Gruppenphase auf den TuS Heven und den Lüner SV aus der Landesliga, sowie Rhenania Bottrop aus der Kreisliga A. Dabei ist Schott nur der Lüner SV, der die Landesliga 3 Westfalen mit großem Vorsprung anführt, bekannt: „Die sind bekanntlich immer sehr stark in der Halle. Heven hat zwar einige Probleme in der Meisterschaft, aber ich kenne die Mannschaft nicht.“

Vor allem aufgrund der vielen Verletzten im bisherigen Saisonverlauf gibt Schott aber keine Vorgaben für das Hallenturnier aus, dafür sei die Meisterschaft zu wichtig: „Wir werden sicherlich niemanden spielen lassen, der zuletzt verletzt war. Deshalb gehen wir das Turnier locker an und haben keine Zielsetzungen.“

Autor: Nico Jung

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