Drei Pflichtspiele stehen für die Sportfreunde Lotte bis zur Winterpause  noch auf dem Programm.

SF Lotte

Wilke ist gegen Lobeshymnen und Neuzugänge

Krystian Wozniak
01. Dezember 2015, 17:44 Uhr
Foto: Robert Gertzen

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Drei Pflichtspiele stehen für die Sportfreunde Lotte bis zur Winterpause noch auf dem Programm.

Alemannia Aachen, die Sportfreunde Siegen im Westfalenpokal und zum Abschluss geht es noch ins Bottroper Jahnstadion zum FC Schalke 04 II. "Erst danach können wir ein Fazit ziehen. Vorher macht es keinen Sinn", betont Manfred Wilke.

Der ambitionierte und ehrgeizige Fußball-Obmann der Sportfreunde Lotte lässt sich nur schwer dazu verleiten, die Mannschaft von Trainer Ismail Atalan zu loben. Wilke interessiert es wenig, dass seine Sportfreunde aktuell mit 37 Punkten die Liga dominieren und mit einer beeindruckenden 40-Punkte-Marke in die Winterpause gehen könnten. Die Statistik macht dem Unternehmer etwas Sorgen. "Wir sind daheim eine Macht und haben bis auf ein Unentschieden alle Spiele gewonnen. Wenn Sie unsere Auswärtsbilanz anschauen, dann ist das nicht mehr als Mittelmaß. Falls wir in den letzten drei Spielen ein Unentschieden, eine Niederlage und ein Weiterkommen im Pokal in Siegen erreichen würden, wäre ich nicht unbedingt glücklich. Deshalb betone ich nochmals, dass wir die drei Spiele abwarten müssen. Dann können wir über das letzte Halbjahr diskutieren."

Wenn ein Kader funktioniert, dann brauche ich auch keine Neuzugänge.
Manfred Wilke

Mit 21 Mann hat der Tabellenführer einen der kleinsten Kader der Liga. Es ist kein Geheimnis, dass sich Coach Atalan im Winter über die ein oder andere Verstärkung freuen würde. Doch Boss Wilke tritt da auf die Bremse und sieht in Wintertransfers auch Risiken. Er merkt an, dass Neuzugänge eine funktionierende Mannschaft auch durcheinander bringen könnten. "Manchmal sagt man ja auch, dass der Druck hochgehalten werden müsse. Ich frage mich dann, warum brauchen die Spieler Druck? Wenn ein Kader funktioniert, dann brauche ich auch keine Neuzugänge. Wir werden uns im Dezember, Januar hinsetzen und sehen, was das Beste für unsere Mannschaft ist", erklärt Wilke.

Autor: Krystian Wozniak

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