13 quälend lange Spiele musste Aufsteiger Hedefspor Hattingen auf den ersten Saisonsieg in der Westfalenliga warten. Am Sonntag war es endlich so weit.

Hedefspor Hattingen

Slupek gibt neue Hoffnung

Hendrik Niebuhr
01. Dezember 2015, 15:24 Uhr
Foto: Makiela

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13 quälend lange Spiele musste Aufsteiger Hedefspor Hattingen auf den ersten Saisonsieg in der Westfalenliga warten. Am Sonntag war es endlich so weit.

Im 14. Versuch hat es endlich geklappt - überraschend deutlich bezwangen die Hattinger die SpVg Olpe mit 3:0. "Das war ein gutes Gefühl", freute sich Hedefspor-Trainer Marco Slupek über den Sieg, den Deniz Gül, Christian Oupa Tock und Yavuz Derin herausschossen. Zwar spiegelte das deutliche Ergebnis den Spielverlauf nicht ganz wider, doch das war den Akteuren schließlich egal.

Denn die Hattinger bestätigten mit diesem Sieg den positiven Trend der letzten vier Wochen - genauer gesagt, seitdem Slupek das Traineramt beim Aufsteiger übernommen hat, nachdem Thomas Aden kurz zuvor zurückgetreten war. Zwar blieb in den ersten drei Partien unter Slupeks Regie ein Sieg aus, doch die unglückliche Niederlage in Brünninghausen sowie die Unentschieden gegen Wanne-Eickel und in Herne bewiesen bereits, dass sich der bis dato abgeschlagene Tabellenletzte noch nicht aufgegeben hat.

"Ich hätte das Amt nicht angenommen, wenn ich nicht ein gutes Gefühl gehabt hätte", machte sich Slupek vor seiner Zusage zunächst ein eigenes Bild der Mannschaft. Nach rund einem Monat mit dem Team kann er bislang ein nahezu rundum positives Fazit ziehen, besonders die Trainingsbeteiligung ist für ein Tabellenschlusslicht herausragend: "Ich habe fast immer 18 bis 20 Leute zur Verfügung. Das ist für einen Trainer immer gut und die Spieler rufen in jeder Einheit alles ab", lobt er seine Schützlinge.

In den beiden verbleibenden Spielen bis zum Winter, gilt es für die Hattinger nun, den Abstand zum rettenden Ufer möglichst noch kleiner zu machen. Das ist in der verdammt engen Westfalenliga durchaus möglich - doch eine weitere Niederlagenserie darf sich Hedefspor wohl nicht erlauben. Die beiden kommenden Aufgaben in Hordel und in Iserlohn sind jedoch alles andere als einfach. "Unser Sieg gegen Olpe zählt jetzt nicht mehr, sondern wir schauen auf das nächste Spiel. Ich bin aber guter Dinge, dass wir unseren positiven Trend mitnehmen", hofft Slupek, dass die Brust seiner Mannschaft eine breitere geworden ist.

Autor: Hendrik Niebuhr

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