Düsseldorfs Kerem Demirbay war sportlich der Mann des Tages beim 2:1-Auswärtserfolg seiner Fortuna beim FSV Frankfurt.

"Macho Man" Demirbay

Fortune reumütig nach Schiri-Schelte

RS
30. November 2015, 21:25 Uhr
Foto: firo

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Düsseldorfs Kerem Demirbay war sportlich der Mann des Tages beim 2:1-Auswärtserfolg seiner Fortuna beim FSV Frankfurt.

Leider setzte der "Macho-Man" auch den unrühmlichen Höhepunkt der Zweitliga-Partie. Denn er sah kurz vor dem Ende Gelb-Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung. In der hektischen Schlussphase war er offenbar mit einer Entscheidung von Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus nicht einverstanden, da rutschte ihm laut der BILD-Zeitung folgender Satz heraus: "Frauen haben im Männerfußball nichts zu suchen!"

Die Konsequenz: Die zweite Gelbe Karte und Demirbay konnte unter der Dusche wieder zur Besinnung kommen. Was offenbar auch geschah, denn der Doppeltorschütze vom Sonntag entschuldigte sich am Telefon bei Steinhaus für seine Entgleisung. Und einen Tag später sagte er auch öffentlich sorry via Instagram. Dort erklärt die Leihgabe vom HSV unter anderem: "Mir tut es extrem leid, was ich zu Frau Steinhaus gesagt habe. Diesen Satz hätte ich niemals sagen dürfen, denn es entspricht auch nicht meinem Frauenbild."

Um ein Ermittlungsverfahren des DFB-Kontrollausschusses kommt er aber trotzdem nicht herum. Eine schriftliche Stellungnahme wurde bereits eingefordert. Fortunas Manager Rachid Azzouzi erklärte: "Kerem hat sich persönlich entschuldigt, sie hat die Entschuldigung akzeptiert." Trotzdem wird der Mittelfeldspieler eine saftige Geldstrafe berappen müssen.

Autor: RS

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