Viel besser hätte das Wochenende für die Fußballer der Sportfreunde Königshardt nicht laufen können.

SF Königshardt

Perfekter Sonntag für den Spitzenreiter

Hendrik Niebuhr
01. Dezember 2015, 09:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Viel besser hätte das Wochenende für die Fußballer der Sportfreunde Königshardt nicht laufen können.

"Das war ein schöner Sonntag", schmunzelte der Trainer des Tabellenführers, Lars Mühlbauer, angesichts der Ergebnisse in der Bezirksliga Gruppe 6. Denn während sich der Ligaprimus beim 8:0-Erfolg über das bemitleidenswerte Schlusslicht SV Spellen keine Blöße gab, ließ die Konkurrenz aus Emmerich-Vrasselt, Osterfeld, Sterkrade und Friedrichsfeld geschlossen Punkte liegen. Der Landesliga-Absteiger konnte somit den Vorsprung auf Sterkrade 06/07 auf fünf Punkte vergrößern.

Keinen Zweifel ließen die Königshardter am eigenen Erfolg gegen die noch immer sieglosen Spellener aufkommen. "Das war ein Klassenunterschied, auch wenn sich Spellen tapfer gewehrt hat", bekannte Mühlbauer. Schon nach fünf Minuten war die Partie eigentlich gelaufen, nachdem Nico Schmelt vom Punkt erfolgreich war und Spellen ein Eigentor unterlief. Bis zur Halbzeitpause erhöhte zweimal Daniele Kowalski sowie Ivica Karabaic auf 5:0. Karabaic war es auch, der im zweiten Abschnitt das 6:0 erzielte, Schmelt traf erneut per Strafstoß zum 7:0 und Nurtekin Bulut markierte den 8:0-Endstand. Bei besserer Chancenverwertung hätten die Sportfreunde die Begegnung auch noch deutlich gestalten können, verschossen jedoch noch einen weiteren Elfmeter.

Die Herbstmeisterschaft ist Königshardt damit schon fast sicher, doch die Mühlbauer-Mannschaft konzentriert sich zunächst einmal auf die beiden noch ausstehenden schwierigen Auswärtsspiele in Friedrichsfeld und bei Sterkrade. "Das sind andere Kaliber", weiß der Trainer, der nach eigener Aussage mit vier Punkten aus den beiden Spielen leben könnte. "Sechs wären hervorragend. Wenn wir unsere Leistung abrufen, ist auch das drin. Dann könnten wir uns schon etwas absetzen", meint er mit Blick auf die Tabelle.

Autor: Hendrik Niebuhr

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