Der SV Burgaltendorf konnte auch das dritte Spitzenspiel in Folge nicht gewinnen. Beim Ligaprimus ASV Mettmann gab es eine bittere 3:4-Niederlage.

SV Burgaltendorf

Abgerutscht nach Pleiten gegen Top-Teams

Nico Jung
30. November 2015, 14:50 Uhr
Foto: Tillmann

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Der SV Burgaltendorf konnte auch das dritte Spitzenspiel in Folge nicht gewinnen. Beim Ligaprimus ASV Mettmann gab es eine bittere 3:4-Niederlage.

Laut Burgaltendorf-Trainer Jörg Oswald wurde das Spiel von zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten geprägt: "In der ersten Hälfte haben wir gegen den Wind gespielt und kamen damit überhaupt nicht klar. Zudem spielte Mettmann Pressing." Bereits nach 20 Minuten lagen die Essener dadurch schon 0:2 zurück. Nach dem Anschlusstreffer gab es dann den nächsten Rückschlag: Nach einem "unnötigen Ballverlust" im Aufbauspiel gab es Elfmeter für den Gegner und die Rote Karte für Torwart [person=29319]Dennis Hornig[/person], sowie das 3:1 für die Gastgeber. Das Tor hütete von da an der Torwart der dritten Mannschaft, [person=24509]Max Neuhaus[/person]. Mit 1:4 ging es in die Halbzeit: "Ich habe meiner Mannschaft gesagt, dass wir in der zweiten Hälfte Charakter zeigen müssen und uns nicht abschlachten lassen wollen. Zudem wollten wir gucken, wie Mettmann mit dem Gegenwind klar kommt."

Kurz nach der Halbzeit erzielte dann [person=20213]Engelmeyer[/person] das 2:4 und Burgaltendorf war wieder dran. "In der zweiten Halbzeit hat die Mannschaft famos gekämpft und gefightet. Es hätte schon nach einer viertel Stunde bereits 4:4 stehen müssen. Mettmann kam in der gesamten zweiten Hälfte kaum noch vor unser Tor", ist Oswald stolz auf sein Team. Aufgrund eines Lattentreffers und vieler Paraden des Mettmanner Schlussmannes reichte es aber nur noch zum 3:4-Endstand. "Das Spiel haben wir ganz klar in der ersten Hälfte verloren. Es waren zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten", kennt der Coach die Gründe für die Niederlage.

In der Tabelle rutscht sein Team dadurch auf den fünften Platz ab und hat bereits acht Punkte Rückstand auf den ersten Rang, der als einziger zum sicheren Aufstieg reichen würde. Trotzdem will Oswald nicht zurückstecken: "Jede Serie reißt irgendwann und die Meisterschaft wird bekanntlich erst in der Rückserie entschieden. Wir müssen jetzt in den beiden Spielen bis zur Winterpause die nötigen Punkte holen und danach wieder angreifen. Aber die Tabelle lügt nicht, deshalb stehen wir zurecht da, wo wir stehen." Gerade in den letzten drei Begegnungen hat sein Team mit insgesamt nur einem Punkt gegen Mintard, Vohwinkel und eben Mettmann, die die ersten drei Plätze der Tabelle bekleiden, an Boden verloren. Das weiß auch Oswald: "Im Moment sind wir weg, doch wir müssen wieder die Kurve kriegen. In den Spielen gegen die vier Topteams haben wir nur zwei Punkte geholt. Aber drei der vier Spiele haben wir auswärts bestritten."

Vor der Winterpause geht es noch zu Grün-Weiß Wuppertal und zu Hause gegen den Tabellenletzten SC Velbert II.

Autor: Nico Jung

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