Der erste Schritt ist gemacht. Nach dem 3:0 (0:0)-Sieg des MSV Duisburg gegen den SV Sandhausen sieht die Welt der Zebras nicht mehr ganz so düster aus.

MSV Duisburg

Hoffnung keimt auf

30. November 2015, 14:31 Uhr
Foto: firo

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Der erste Schritt ist gemacht. Nach dem 3:0 (0:0)-Sieg des MSV Duisburg gegen den SV Sandhausen sieht die Welt der Zebras nicht mehr ganz so düster aus.

Wenngleich sich an der Tabellensituation erst einmal gar nichts geändert hat. Der Rückstand der Duisburger auf das rettende Ufer war so groß, dass selbst ein Sieg gegen den SV Sandhausen keine Besserung bringt. Zumindest nicht in der Tabelle, der MSV hat immer noch die rote Laterne. Das Selbstvertrauen der Zebras sollte nach dem zweiten Saisonsieg allerdings noch einmal gestiegen sein.

Gegen Sandhausen zeigten die Duisburger endlich einmal, dass sie durchaus über das Potenzial verfügen, dem Abstieg in die 3. Liga zu entgehen. Es war die beste Saisonleistung. Nicht nur, dass das Team von Ilia Gruev erneut geschlossen auftrat, jeder für den anderen kämpfte. Auch spielerisch zeigte der MSV gegen bislang auswärts sehr starke Sandhäuser eine gute Leistung. „Lasst es Punkte regnen“, hatten die Fans vor dem Spiel in ihrer Choreo gefordert. Die Duisburger erfüllten ihnen am ersten Adventssonntag den Wunsch.

Das Spiel von Ilia Gruev nimmt immer mehr Form an. Viel Ballbesitz, kurze Pässe und vor allem ruhig bleiben. „Wichtig war, dass wir geduldig geblieben sind“, freute sich deshalb auch der Trainer. Eine Stunde lang warteten die Zebras auf ihre Chance und wurden auch nicht hektisch, wenn die Gäste mal gefährlich vor ihr Tor kamen. Dann schlugen sie eiskalt zu. „Wir haben gut verteidigt und waren insbesondere über die Außen auch gefährlich“, analysierte Gruev und schob ein dickes Lob an die komplette Mannschaft hinterher: „Es war sehr wichtig, als Tabellenletzter drei Mal in Folge zu punkten.“

Gruevs Einstand ist spätestens mit dessen erstem Sieg gelungen. Seine Mission ist aber noch lange nicht erfüllt. Deshalb weiß er auch, dass in der Woche weiter hart gearbeitet werden muss. Am Sonntag gestand er seiner Mannschaft noch zu, den Sieg zu genießen, „ab Montag richten wir die Konzentration dann voll auf Leipzig“.

In einer Woche (Sonntag, 6. Dezember, 13.30 Uhr) wartet der nächste Brocken auf die Zebras. Dann geht es gegen Aufstiegsfavorit RB Leipzig. Die Duisburger wissen, was für sie auf dem Spiel steht. Schließlich wollen sie den Abstand auf die Nichtabstiegsplätze endlich verringern. Nach der Leistung in diesem Spiel ist auf jeden Fall ein Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Doch Tim Albutat, Torschütze zum wichtigen 2:0 (67.), hebt bei aller Freude den Zeigefinger: „Nur wenn wir auf uns schauen und unser Maximum bringen, können wir dort mit Punkten rechnen.“

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