Oktay Güney, Trainer von YEG Hassel, war froh, dass er am Sonntag nach der 1:2-Niederlage gegen den SV Rödinghausen II noch zur Schicht musste.

YEG Hassel

Der Schock kam in der 93. Minute

ChW
30. November 2015, 10:38 Uhr
Foto: Jörg Schimmel

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Oktay Güney, Trainer von YEG Hassel, war froh, dass er am Sonntag nach der 1:2-Niederlage gegen den SV Rödinghausen II noch zur Schicht musste.

„Ich hätte sowieso nicht schlafen können“, sagte er. Zu groß war die Enttäuschung über diese unnötige Niederlage im heimischen Stadion Lüttinghof. Der Siegtreffer für den Gast aus Ostwestfalen fiel erst in der dritten Minute der Nachspielzeit.

„Es ist immer das gleiche. Wenn wir Woche für Woche solche Geschenke verteilen und diese individuellen Fehler machen, dann wird es in dieser Liga sehr schwer für uns“, schimpfte Güney. YEG Hassel bestimmte auch gegen Rödinghausen, wie schon so oft in dieser Saison, das Spiel – das allerdings erneut ohne Ertrag.

In der zweiten Halbzeit waren zehn Minuten gespielt, als YEG sich spielerisch aus der eigenen Hälfte befreien wollte und den Ball verlor. Rödinghausen spielte schnell in die Spitze, Kalil Rezkou blieb vor Hassels Torwart Abdulkadir Karadeniz cool und schob ein. So einfach kann Fußball sein. Hassel drückte zwar mit aller Macht auf den Ausgleich, doch spätestens bei Rödinghausens Torwart Daniel Riemer war Endstation. Außer in der 75. Minute, als Ahmet Inal nach einem Eckball höher als sein Gegenspieler sprang und den Ball am kurzen Pfosten einköpfte.

Erneute Einladung vor dem 2:1

Als sich beide Mannschaften dann schon mit einer Punkteteilung angefreundet hatten, fiel noch das 2:1 für Rödinghausen. „In dieser Situation müssen wir den Ball nur klären, laden den Gegner aber wieder ein. Es ist nicht zu fassen“, schimpfte Güney. Jannik Welkener behielt freistehend vor Karadeniz die Übersicht und traf zum Sieg, mit dem Rödinghausen in der Tabelle auf den siebten Platz springt. YEG Hassel steht nach 14 Spieltagen mit 14 Punkten auf dem elften Rang, doch Schlusslicht Victoria Clarholz hat nur einen Punkt weniger auf dem Konto. „Wir haben den Ernst der Lage erkannt“, sagte Güney.

Autor: ChW

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