Beim 4:1-Sieg gegen Stuttgart spielte bei Borussia Dortmund Gonzalo Castro stark auf – und präsentierte sich nach Abpfiff dementsprechend gut gelaunt.

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Castro genießt Sieg – und Vertrauen des Trainers

Sebastian Weßling
29. November 2015, 20:42 Uhr
Foto: firo

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Beim 4:1-Sieg gegen Stuttgart spielte bei Borussia Dortmund Gonzalo Castro stark auf – und präsentierte sich nach Abpfiff dementsprechend gut gelaunt.

Gonzalo Castro, 4:1 hieß es am Ende – es hätte aber auch deutlich höher ausgehen können, oder?
Es hätte auch in der ersten Halbzeit 2:2 stehen können. Von daher sind wir froh, dass wir in der zweiten Halbzeit eine Schippe draufgelegt und das Spiel beherrscht haben. Anders als in der ersten Halbzeit haben wir Stuttgart nicht zu Konterchancen kommen lassen. Es war eine gelungene Leistung, mit 4:1 sehr klar. Wir hätten auch noch höher gewinnen können mit all den Chancen, die wir hatten. Aber das 4:1 geht auch in Ordnung.

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Sie haben Pierre-Emerick Aubameyang das 2:0 mit der Hacke aufgelegt und später noch einmal eine gute Chance so vorbereitet. Spielen Sie ganz gerne mit der Hacke?
Das ist intuitiv. Ich hätte ihn auch kontrollieren können, aber ich habe den Gegner im Rücken bemerkt und gesehen, dass Auba relativ frei war. Dann habe ich es versucht. Wenn es im vorderen Platzdrittel klappt, ist es eine Torchance, wenn nicht, passiert nicht so viel. Deswegen kann man das mal versuchen.

Zur Vorlage kam das Tor zum 1:0 – das passt zu den starken Leistungen, die sie zuletzt gezeigt haben.
Für die Leistungen, die ich jetzt in den letzten Wochen gebracht habe, wurde ich geholt. Das freut mich natürlich sehr. Ich genieße momentan das Vertrauen des Trainers - vorher natürlich auch, aber jetzt kann ich es mit mehr Spielminuten zeigen. Deswegen ist es im Moment sehr schön.

Sie haben den VfB in der ersten Halbzeit zunächst klar beherrscht, dann aber ein absolut vermeidbares Gegentor kassiert. Warum passiert das derzeit so oft?
Wenn wir das wüssten, hätten wir es vielleicht abstellen können. Man darf nicht vergessen, dass auch ein Gegner auf dem Platz ist. Und Stuttgart hat vorne eine enorme Qualität mit Didavi, Werner, Kostic, Maxim. Das sind sehr, sehr schnelle Spieler. Das haben wir natürlich vorher gewusst, aber sie sind trotzdem immer sehr gefährlich im Spiel nach vorne. Das haben wir leider nicht verhindert, in einer Phase, in der wir nicht so klar und zwingend gespielt haben. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir dann alles gezeigt, was wir können.

Autor: Sebastian Weßling

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