Mit einer 1:2 (0:0)-Niederlage kehrte die Schalker Reserve aus Verl zurück. Sidney Sam spielte eine Hauptrolle: Comeback, Tor und Ampelkarte.

Verl - S04 II

Sam trifft und fliegt

28. November 2015, 18:32 Uhr

Mit einer 1:2 (0:0)-Niederlage kehrte die Schalker Reserve aus Verl zurück. Sidney Sam spielte eine Hauptrolle: Comeback, Tor und Ampelkarte.

Vor rund 530 Zuschauern im Stadion an der Poststraße verpasste es die Elf von Trainer Jürgen Luginger einen möglichen Auswärtsdreier einzufahren. Trotz Führung und kurzweiliger Überzahl für Schalkes Amateure feierte am Ende nur der Gastgeber aus Verl. "Wir haben nicht die notwendige Ruhe ins Spiel bekommen", sagte S04-Trainer Luginger nach der Partie.

Er hätte schon vor der Pause Gelb-Rot sehen müssen.
Andreas Golombek

Dabei waren die Schalker nach einer eher chancenarmen ersten Halbzeit gut aus der Kabine gekommen. Profi-Leihgabe und Rekonvaleszent [person=1886]Sidney Sam[/person], der erst seinen zweiten Saisoneinsatz feierte, traf nach 65. Minuten per Strafstoß - unberechtigt, wie Verls Trainer Andreas Golombek fand. "Mit der Gelb-Roten Karte für Verl eine Viertelstunde nach der Führung hatten wir eigentlich alles in der Hand", sagte Luginger, doch Rückkehrer Sam machte einen Strich durch die Rechnung. Nur vier Minuten währte die Schalker Überzahl, ehe Sam nach wiederholtem Foulspiel ebenfalls die Ampelkarte sah. Lugingers Meinung: "Die muss man nicht geben." Golombek kommentierte die Szene so: "Eigentlich hätten Sascha Dum und Sidney Sam schon vor der Pause runter gemusst. Letztendlich hat der Schiedsrichter den Platzverweis dann gegeben, weil er unseren Spieler auch runter geschickt hat."

Zehn gegen Zehn statt Überzahl

Nach dem Platzverweis gegen Sam verpasste es Schalkes U23, die Führung über die Zeit zu bringen. "Wir haben nicht ruhig genug gespielt. Die Klarheit hat gefehlt und die Abspielfehler in der eigenen Hälfte hätten wir vermeiden sollen." Eine Flanke, die Schlussmann Alexander Nübel verpasste, war eine weitere Einladung an die Verler, die sich die Chance nicht nehmen ließen und durch [person=2215]Fabian Großeschallau[/person] und [person=8378]Aliosman Aydin[/person] die Partie drehten. "Der Ball blieb stehen, das war total kurios", sagte Verls Trainer Golombek. "Ich habe zu meinen Spieler gesagt: Vielleicht hat sich der liebe Gott gedacht 'Jetzt helfe ich euch mal'."

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