Beim VfL Bochum will es aktuell einfach nicht laufen. Wir sprachen mit Torhüter Andreas Luthe über die aktuell problematische Situation.

VfL Bochum

Luthe will nicht von Krise sprechen

29. November 2015, 11:07 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Beim VfL Bochum will es aktuell einfach nicht laufen. Wir sprachen mit Torhüter Andreas Luthe über die aktuell problematische Situation.

Andreas Luthe, wie haben sie die nervenaufreibenden 90 Minuten erlebt?
Es war bitter. Bei kaltem Wetter und schlechten Platz war es vom Gefühl her ein Mistspiel, in das wir uns reingekämpft haben. Am Schluss haben wir gerade in Unterzahl ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht und alles dafür getan, um zu punkten. Das ist meinen Vorderleuten hoch anzurechnen. Aber der verschossene Elfmeter passt in unsere momentane Gesamtsituation.

Hat den VfL jetzt eine Krise erfasst?
Davon möchte ich nicht sprechen. Ich bitte noch einmal nachdrücklich zu berücksichtigen, wo wir in den letzten Jahren gestanden haben. Die Ansprüche, die nach dem guten Start an uns heran getragen wurden, sind nicht unsere. Wir haben ein eindeutiges Ziel ausgegeben und das ist nicht an Tabellenplätze geknüpft. Es lautet Weiterentwicklung. Und ich glaube, dass die Mannschaft alles tut, um Spiele zu gewinnen. Die momentanen Resultate sind keine Frage der Einstellung oder der fehlenden Kraft. Es wird auch in der nächsten Woche so sein, dass wir alles tun werden, um die Spiele zu gewinnen. Davon bin ich felsenfest überzeugt. Schließlich ist es nicht zu übersehen, dass wir momentan auch ein wenig Pech haben.

Wie zum Beispiel beim Gegentor?
Ja. Felix Bastians verliert den Zweikampf, wird meiner Meinung nach dabei auch gefoult. Und ich bekomme den Ball aus kürzester Distanz durch die Beine. Da kann ich nicht mehr reagieren. Umso ärgerlicher, denn bis dahin hatten wir alles im Griff und haben auch bei den vielen Standards in der ersten Halbzeit sehr gut verteidigt. Was momentan passiert, kann ich wirklich nicht erklären.

Wie sieht es in Ihrem Innenleben aus?
Ich mache mir keine ernsthaften Sorgen, dass wir nicht in die Erfolgsspur zurückkehren. Deshalb lasse ich mich nach so einem Abend auch nicht runterziehen. Wir werden genauso konzentriert weiter arbeiten und ich bin davon überzeugt, dass wir schnellstmöglich aus diesem Negativlauf herauskommen und bin sicher, dass so ein Aufwand wie in Braunschweig letztlich auch zu einem Dreier führt. Durchaus möglich, dass das schon Sonntag der Fall ist.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren