RWE-Kapitän Moritz Fritz traf gegen Kray zum Ausgleich und spielte nach der Pause im Sturm. Nachher sprachen wir mit dem Aushilfs-Angreifer.

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"Wir wissen, wo wir stehen"

28. November 2015, 09:37 Uhr
Foto: Gröner

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RWE-Kapitän Moritz Fritz traf gegen Kray zum Ausgleich und spielte nach der Pause im Sturm. Nachher sprachen wir mit dem Aushilfs-Angreifer.

Moritz Fritz, Sie haben 45 Minuten lang im Sturm gespielt. Hatten Sie diese Variante einstudiert?
Das war eher spontan, aber ich habe diese Position in der Vergangenheit schon bekleidet, daher war es nicht ungewohnt.

Hat die Erinnerung an die beiden Niederlagen gegen Kray aus der vergangenen Saison in den Köpfen mancher Spieler eine Rolle gespielt?
Wir haben vorher betont, dass wir eine neue Truppe haben. Ich glaube nicht, dass sich so viele mit dem letzten Jahr beschäftigt haben. Wir haben dann ja auch den Ausgleich gemacht und hatten 45 Minuten Zeit, das Spiel komplett zu drehen. Ich denke daher, dass das letzte Jahr keine Rolle gespielt hat.

Nach der Pause hatte RWE allerdings deutlich weniger gefährliche Szenen als zuvor...
Das sehe ich auch so. Wir waren vor der Pause meiner Meinung nach zwingender, danach hat sich Kray noch tiefer hinten rein gestellt. Ich sage trotzdem, wenn eine unserer Chancen reingeht, dann spricht da keiner mehr drüber. Wir haben den entscheidenden Treffer leider nicht gemacht, so ist das im Fußball. Vielleicht haben wir nicht genug dafür getan, aber es hat auch das Glück gefehlt.

Geht es für die Mannschaft jetzt gegen den Abstieg?
Wir wissen, wo wir stehen und was das zu bedeuten hat. Wir müssen jetzt alles daran setzen, aus den letzten beiden Spielen möglichst viele Punkte zu holen – am besten sechs.

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