Christian Schnettger wird zum Jahresende sein Traineramt beim VfB Waltrop niederlegen. Sein Nachfolger steht bereits fest.

VfB Waltrop

Schnettger hört zum Jahresende auf

Hendrik Niebuhr
26. November 2015, 14:36 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Christian Schnettger wird zum Jahresende sein Traineramt beim VfB Waltrop niederlegen. Sein Nachfolger steht bereits fest.

Schnettgers bisheriger Assistent Oliver Marin wird die Aufgabe beim abstiegsbedrohten Tabellenvorletzten der Bezirksliga 9 Westfalen übernehmen. Der Grund für die Trennung liegt jedoch nicht in der schlechten sportlichen Situation. "Private Gründe" haben den Ausschlag gegeben, äußerte sich Schnettger, der seit einigen Monaten Familienvater ist. "Es nimmt mehr Zeit in Anspruch als gedacht und ich denke, ich brauche einfach mal eine Auszeit", begründete der 33-Jährige, der schon 15 Jahre als Trainer arbeitet, seinen Schritt.

Am Dienstagabend erklärte Schnettger der Mannschaft seine Beweggründe. "Sie konnten es nachvollziehen", erläuterte der scheidende Trainer, der sein Team für den "tollen Charakter" lobte und ankündigte, dass er auch in der Rückrunde sicher das ein oder andere Mal am Platz vorbeischauen wird.

In den letzten drei Spielen unter Schnettgers Regie soll möglichst der Anschluss an das rettende Ufer gewahrt werden. Besonders die kommende Partie beim Tabellen-13. DJK Herten ist dabei von großer Bedeutung: "Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel", weiß Schnettger, der hofft, dass Marin nicht eine zu große Hürde in der Rückserie zu bewältigen hat. Denn mit erst acht Zählern stecken die Waltroper in höchster Abstiegsnot. Nur einen Sieg konnte der VfB bislang einfahren und der Grund ist schnell gefunden: Die fehlende Torgefahr.

"Uns fehlt ein Vollstrecker", weiß Schnettger um das größte Problem seiner Mannschaft. Neun Treffer aus 13 Partien sind ein katastrophaler Wert, mit dem die Klasse nicht zu halten sein wird. Die eigene Defensive leistet angesichts von 23 Gegentoren zufriedenstellende Arbeit. Immerhin soll der Kader im Winter mit einigen Spielern aus der zweiten Mannschaft verstärkt werden.

Autor: Hendrik Niebuhr

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