Viktoria Köln liegt vor dem Duell am kommenden Wochenende gegen Alemannia Aachen sieben Punkte hinter der Spitze.

Viktoria Köln

Kaczmarek über Rückstand und Transfers

Krystian Wozniak
27. November 2015, 10:37 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Viktoria Köln liegt vor dem Duell am kommenden Wochenende gegen Alemannia Aachen sieben Punkte hinter der Spitze.

Aachen kommt mit einem Rückstand von acht Zählern auf Lotte in den Kölner Sportpark Höhenberg. Vom Papier her dürfte es für den Verlierer - vorausgesetzt Lotte schlägt Ahlen - langsam eng in Sachen Titelkampf werden. Warum Viktorias Trainer Tomasz Kaczmarek das anders sieht und er aktuell keine Transfers für den Winter plant, erklärt er im RS-Interview.

Tomasz Kaczmarek, bei einer Niederlage müsste man so langsam den Titeltraum ad acta legen, oder?
Das sehe ich überhaupt nicht so. Ich kann mich nur wiederholen: Der Ausgang des Spiels gegen Alemannia Aachen wird nicht über die Meisterschaft entscheiden. Die Entscheidungen im Kampf um Platz eins werden im April, Mai fallen. Bis dahin kann man definitiv auch noch einen Rückstand von neun oder zehn Punkten wettmachen. Wir sollten uns nicht vor jedem Spiel neu unter Druck setzen und von "gewinnen müssen" sprechen.

Zuletzt tat sich Ihre Mannschaft im Pokal sehr schwer. Das Tor fiel erst in der Schlussminute. Hätten Sie sich auf den Auftritt gegen Ahlen eine andere Antwort gewünscht?
Nein! Das Pokalspiel geht voll in Ordnung. Wir sind auf einen starken Oberligisten getroffen. Nachdem wir einige Chancen liegengelassen haben, kam Euskirchen immer stärker auf. So ist das im Pokal. Am Ende sind wir aber weiter gekommen und haben unseren Job erfüllt.

Sie wirkten nach der 0:2-Niederlage in Ahlen sehr angefressen. Haben Sie in der Woche danach die Zügel angezogen?
Das ist nicht meine Art. Wir haben gemeinsam mit den Jungs das Spiel analysiert und jeder weiß, woran es lag. Ich vertraue meiner Mannschaft und halte sie für ein sehr gutes Team. Wir sind nach Nackenschlägen bisher immer wieder zurückgekommen. Das wollen wir auch gegen Aachen schaffen.

So langsam rückt der Winter näher und damit auch die verbundenen Transfers. Planen Sie auch Veränderungen im Kader?
Sehen Sie: Aktuell habe ich keinen einzigen Spieler im Kader, wo ich sagen würde, dass er unter mir keine Chance mehr hat. Ganz im Gegenteil: Wir haben erst im Sommer einen großen Umbruch vollzogen und der Prozess dauert immer noch an. Es macht doch keinen Sinn jetzt im Winter wieder etwas zu verändern. Dieser Kader ist gut und genießt mein vollstes Vertrauen.

Autor: Krystian Wozniak

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