Seit fünf Monaten ist Toni Molina bei ETB SW Essen als Trainer im Amt. Nach 15 Spielen und dem derzeitigen zehnten Platz fällt das erste Fazit positiv aus.

ETB SW Essen

Molina zieht zufriedenes Zwischenfazit

Hendrik Niebuhr
27. November 2015, 11:27 Uhr
Foto: Tillmann

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Seit fünf Monaten ist Toni Molina bei ETB SW Essen als Trainer im Amt. Nach 15 Spielen und dem derzeitigen zehnten Platz fällt das erste Fazit positiv aus.

"Die vereinbarte Zielsetzung war, nicht wieder unten reinzurutschen. Das sieht Stand jetzt gut aus, aber man muss vorsichtig sein", weiß Molina um die Gefahren, die die Tabelle birgt. Denn die Bilanz der Essener ist bei sechs Siegen, zwei Unentschieden und sieben Niederlagen zwar nahezu ausgeglichen, doch da es im Mittelfeld der Oberliga Niederrhein verdammt eng zugeht, liegen zwischen ETB und dem 1. FC Mönchengladbach auf dem ersten Abstiegsplatz lediglich vier Zähler.

Zweifellos lässt sich jedoch konstatieren, dass der Trend am Uhlenkrug in die richtige Richtung zeigt. "Die ersten neun, zehn Wochen waren sehr dürftig", meint Molina nicht nur die ersten Saisonspiele, sondern auch die Saisonvorbereitung. So verlor ETB gleich auch die ersten drei Partien, startete dann jedoch eine Serie und holte zehn Zähler aus vier Partien.

Doch nach solchen Erfolgsserien folgten auch immer wieder kleinere Negativtrends, weshalb die Essener keine wirkliche Konstanz in ihre Ergebnisse bekommen. Zuletzt gab es beispielsweise mal wieder nur einen Punkt aus drei Partien - doch Molina relativiert: "Man muss ja auch schauen, gegen welche Gegner man zu den Zeitpunkten gespielt hat", weist er darauf hin, dass Bocholt, Meerbusch und Ratingen sicherlich nicht zu den schwächeren Teams der Liga gehören.

Dass es rund um den Traditionsverein jedoch immer wieder schnell Stimmen gibt, die nach höheren Zielen streben, hat auch Molina, der vom VfB Hilden kam, schnell erkannt. Aus dem Konzept bringen lässt er sich davon jedoch nicht: "Es ist ein anderes, traditionelles Umfeld hier. Das ist interessant für mich als Trainer, der immer dazulernen möchte. Aber ich halte mich an die vereinbarten Ziele und die lauten Klassenerhalt."

Wie es der Spielplan so will, führt die Essener die Reise nach dem kommenden Heimspiel gegen TuRU Düsseldorf, das Molina als "großen Brocken" empfindet, ausgerechnet nach Hilden, ehe es zum Abschluss noch zum SV Hönnepel/Niedermörmter geht. "Das wird sicher ein besonderes Spiel, da es noch viele freundschaftliche Verbindungen gibt", blickt Molina der Partie in Hilden freudig entgegen. Punktetechnisch könnte er in jedem Fall mit vier Zählern aus den letzten drei Partien leben: "Dann hätten wir 24 Punkte, das wäre gut."

Autor: Hendrik Niebuhr

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