Die Reisegruppe der Fußballer von Borussia Dortmund, die sich am Mittwochmorgen am Dortmunder Flugfahen einfand, war erwartungsgemäß etwas ausgedünnt.

BVB

Mit ausgedünnter Reisegruppe nach Krasnodar

Daniel Berg
25. November 2015, 11:02 Uhr
Foto: firo

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Die Reisegruppe der Fußballer von Borussia Dortmund, die sich am Mittwochmorgen am Dortmunder Flugfahen einfand, war erwartungsgemäß etwas ausgedünnt.

Trainer Thomas Tuchel verordnete einigen seiner Stars vor dem fünften von sechs Gruppenspielen in der Europa League beim russischen Außenseiter FK Krasnodar (Donnerstag, 17 Uhr MEZ) eine Pause. So traten Torjäger [person=12384]Pierre-Emerick Aubameyang[/person], Mittelfeldkönner [person=1910]Marco Reus[/person] und dessen Nebenmann [person=1710]Shinji Kagawa[/person] die 3000 Kilometer lange Reise ins südliche Russland gar nicht erst an. Auch Außenverteidiger Jo-Hoo Park blieb daheim.

"Natürlich haben wir den Anspruch, diese Gruppe zu gewinnen", sagte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke vor der Abreise sehr entspannt, "das hat den Vorteil, einen vermeintlich weniger starken Gegner in der Runde der letzten 32 zugelost zu bekommen."

Ein anderes Thema brachte den Geschäftsführer etwas mehr in Wallung: die Verteilung der Fernsehgelder. Andreas Rettig vom FC St. Pauli hatte den Vorstoß unternommen, Werksklubs zukünftig von diesem Geldstrom auszuschließen. "Diesen Vorstoß halte ich nicht für zielführend, weil er ein bisschen sehr unintelligent ist. Als ich vor ein paar Jahren die verursachungsgerechte Verteilung anmahnte, da war nicht im Ansatz davon die Rede, einige Klubs komplett auszugrenzen. Das halte ich juristisch und moralisch für nicht in Ordnung. Denn irgendeinen Beitrag - und wenn es auch nicht der größte ist - leisten diese Klubs ja auch in der Bundesliga."

Autor: Daniel Berg

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