Kommenden Sonntag muss der SC Hassel zum Tabellendritten 1. FC Gievenbeck nach Münster. Schon ein Punkt würde den Hasselern die Herbstmeisterschaft sichern.

SC Hassel

Der zweite Akt der Hasseler Topspiel-Miniserie

Christian Lock
24. November 2015, 10:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Kommenden Sonntag muss der SC Hassel zum Tabellendritten 1. FC Gievenbeck nach Münster. Schon ein Punkt würde den Hasselern die Herbstmeisterschaft sichern.

Mit einem Punkt in Gievenbeck will sich Hassel-Coach Thomas Falkowski aber nicht abspeisen lassen: "Wir wollen jedes Spiel gewinnen, das ist doch klar. Also fahren wir auch nach Gievenbeck, um drei Punkte mitzunehmen." Und warum sollten die Hasseler auch auf einen Punkt spielen? Bisher haben sie schließlich eine tadellose Bilanz vorzuweisen, stehen weiterhin ungeschlagen auf Platz eins der Westfalenliga 1 und auch gegen die Aufstiegskonkurrenz konnte der SC Hassel dabei ausnahmslos überzeugen. 4:0 hieß es am Ende jeweils gegen Delbrück und Münster. Gegen Hiltrup bestimmten die Hasseler über 90 Minuten die Partie, auch wenn letztlich zwei Punkte liegen gelassen wurden. Vom heimischen Torfestival gegen den Tabellensiebten aus Heiden ganz zu schweigen, die der SC locker mal mit einem 6:0 nach Hause katapultierte.

Noch stehen aber zwei der Topmannschaften aus und die lassen nicht lange auf sich warten. Am Sonntag steht mit Gievenbeck zunächst der vermutlich härtere Brocken auf dem Programm, bevor es in der Woche darauf gegen Vreden geht. "Gievenbeck hat letzte Woche erstaunlicherweise gegen Theesen verloren. Jetzt sind die natürlich auf Wiedergutmachung aus", weiß Falkowski um die Gefährlichkeit gerade einer solchen Ausgangssituation. Außerdem sei sowieso jeder scharf darauf seinem Team die erste Niederlage zuzufügen, so der Coach. An der Qualität seiner Mannschaft, die drei Punkte mit nach Hause nehmen zu können, zweifelt er aber keine Sekunde: "Das wird ein sehr schweres Spiel. Grievenbeck steht nicht ohne Grund da oben. Es wird also schon ein hartes Stück Arbeit. Aber wir sind gut vorbereitet und wenn wir 100 Prozent geben, dann bin ich fest davon überzeugt, dass wir die bessere Mannschaft sind."

Ob Falkowski am Sonntag wieder auf Stammspieler Patrick Rudolph zurückgreifen kann, der gegen TuS Hiltrup in der 87. Minute des Feldes verwiesen wurde und seinem Trainer infolgedessen schon beim Derby-Pokalspiel gegen YEG nicht zur Verfügung stand, steht noch in den Sternen. "Wir haben Einspruch gegen die Sperre eingelegt. Am Mittwoch ist die Verhandlung, dann werden wir sehen", gibt der SC-Coach Auskunft über die Sachlage und hofft natürlich darauf seinen gestandenen Mittelfeldakteur im anstehenden Spitzenspiel einsetzen zu können.

Autor: Christian Lock

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