Da sind sie noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen: Gegen den TSV Meerbusch musste der FC Kray nachsitzen und siegte erst nach Verlängerung mit 3:2.

Kray - Meerbusch

Blank sieht weiteren Schritt nach vorn

21. November 2015, 19:46 Uhr
Foto: Ketzer

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Da sind sie noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen: Gegen den TSV Meerbusch musste der FC Kray nachsitzen und siegte erst nach Verlängerung mit 3:2.

Brian Günther hatte den Außenseiter nach einer halben Stunde in Führung gebracht, ehe Ilias Elouriachi für den FC Kray ausglich. Eine Viertelstunde vor Schluss sah dann der Regionalligist durch das Tor von Ömer Akman wie der sichere Sieger aus. Der nach Gelbsperre wieder ins TSV-Team zurückgekehrte Robin Kreis glich nur wenige Augenblicke vor dem Abpfiff aus. In der Verlängerung brachte der ehemalige Oberhausener Kevin Steuke mit seinem Treffer zum 3:2 sein Team ins Niederrheinpokal-Halbfinale (118.).

„Wir wollten weiterkommen, das haben wir getan und das zählt als Einziges“, schnaufte der Krayer Coach am Ende durch. Dass es überhaupt über 120 Minuten Spielzeit gehen musste, ärgerte den gebürtigen Gelsenkirchener. Schließlich war sein Team gegen den klassentieferen Gegner spielerisch überlegen. „Wir müssen einfach dahin kommen, dass wir über 90 Minuten hochkonzentriert im Abwehrverhalten agieren“, prangerte Blank an. „Wir haben zwei Fehler gemacht, die wurden bitterböse bestraft. Ansonsten müssen wir unsere Chancen noch deutlicher und klarer herausspielen.“

Insgesamt sieht der 38-Jährige die Krayer auf einem guten Weg. Besonders das dreckige Erfolgserlebnis eines Last-Minute-Siegs könnte mit Blick auf den kommenden Freitag und das Stadtderby gegen Rot-Weiss Essen gut getan haben. Blank: „Die Art und Weise, wie wir spielerisch agiert haben, gefiel mir sehr gut. Das war wieder ein deutlicher Schritt nach vorne. Liga und Pokal sind aber immer eine andere Nummer und RWE ist ein harter Brocken. Allerdings haben wir nichts zu verlieren.“

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