Der SC Hassel steht in der 4. Runde des Westfalenpokals. Im Pokal-Derby gegen den Stadtteilrivalen YEG Hassel siegte der SC knapp mit 3:2 (2:1).

Hasseler Derby

SC ist eine Runde weiter

21. November 2015, 17:06 Uhr
Foto: Neumann

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Der SC Hassel steht in der 4. Runde des Westfalenpokals. Im Pokal-Derby gegen den Stadtteilrivalen YEG Hassel siegte der SC knapp mit 3:2 (2:1).

400 Zuschauer wollten sich dieses Pokal-Derby am Lüttinghoff zwischen den beiden Westfalenligisten nicht entgehen lassen. Dabei erwischte YEG den besseren Start in die Partie. Mesut Özkaya brachte die „Gäste“ nach neun Minuten mit 1:0 in Führung. Doch diese hatte nur fünf Minuten Bestand. Julian Hellmich zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern in den Torgiebel zum 1:1. Das Spiel zu Gunsten des Tabellenführers drehte Topscorer Dawid Ginczek, der in einer Eins-gegen-Eins-Situation YEG-Torhüter Hikemt Öztürk zum 2:1 überlupfte (18.).

In der Folge entwickelte sich ein hitziges Derby mit Torchancen auf beiden Seiten. YEG versuchte immer wieder, den Rückstand zu egalisieren. Dies gelang dann auch kurz nach Wiederanpfiff in der zweiten Halbzeit. Özkaya nahm an der Strafraumgrenze Maß und hämmerte den Ball zum 2:2-Ausgleich ins Tor (54.) Nur zwei Minuten später klingelte es auf der anderen Seite. Ginczek brachte nach einer Standardsituation den SC mit 3:2 in Führung.

[infobox-right]SC Hassel: Drobe – Zugcic, Schlüter, Djuliman, Sell (81. Eisenkopf) – Milaszewski, Hellmich (75. Habitz), Hodzic, Rudolph, Poch - Ginczek (88. Lukas).
YEG Hassel: Öztürk – Fell, Turha l, Mutluer, Ural (71. Inal) – Gülgun, Özkaya, Bertram, Köksal, Serhan(84. Ciloglu) – Ersoy.
Tore: 0:1 Özkaya (9.), 1:1 Hellmich (14.), 2:1 Ginczek (18.), 2:2 Özkaya (54.), 3:2 Ginczek (56.).
Schiedsrichter: Samuel Cabello Perez (Münster).
Zuschauer: 400.[/infobox]

„Aus unserer Sicht ist das eine absolut ärgerliche Niederlage. Wir gehen 1:0 in Führung und bekommen prompt das 1:1. Und dann machen wir das 2:2 und kassieren nach einer blöden Standardsituation das 3:1“, ärgerte sich YEG-Coach Oktay Güney und fügte an: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. Die Jungs haben super gespielt. Das war seit langem mal wieder eine kämpferische Mannschaftsleistung. Wir haben den unangefochtenen Tabellenführer am Rande einer Niederlage gehabt, das stimmt mich positiv für die nächste Wochen.“

„Das war ein packender Pokalfight, an dessen Ende wir der verdiente Sieger sind“, zeigte sich Hassels Trainer Thomas Falkowski nach dem Schlusspfiff zufrieden und ergänzte: „Wir haben den Gegner durch unsere Fehler in der ersten und zweiten Halbzeit eingeladen. Wir hatten einige Torchancen und Glück als unser Torwart kurz vor Schluss super hielt. Wir wollten unbedingt weiterkommen und ungeschlagen bleiden. Das haben wir geschafft. Wir überwintern im Westfalenpokal. Das gab es beim SC Hassel noch nicht so oft in der Vereinsgeschichte.“

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